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Kaarst
Kurz vor Rente rockt den Tuppenhof

Kaarst: Kurz vor Rente rockt den Tuppenhof
Die Düsseldorfer Coverband heizte dem Publikum im Tuppenhof mächtig ein. FOTO: ati
Kaarst. Die Band servierte zum Frühshoppen Rock 'n' Roll und Blues vom Feinsten. Von Klaus Niehörster

Die Neugier auf die sechs Musiker war im Tuppenhof von Anfang an groß. "KvR bezieht sich auf die Songs und nicht auf uns selbst", erklären sie. KvR, das steht für Kurz vor Rente und so weit seien sie noch nicht. Das glaubt ihnen vor allem das Publikum aufs Wort, wenn es deren schwungvollen Auftritt aufmerksam verfolgt. KvR, das sind Elli Taetz und Marco Früchti, Gesang, Rudi Kropp und Peter Kreuzberg, Gitarre, Dirk Melzer, Bass und Michael Kriwet, Schlagzeug.

Sie haben die Oldies der 50er und 60er Jahre voll drauf. Vor allem bringen sie seit 2005 meistens bekannte Hits zu Gehör, bei denen sofort manches Zuhörerbein anfängt zu zucken und die Erinnerungen an die Jugend ins Kraut schießen. Mit den beiden Gitarristen hat einst alles angefangen. Die haben sich nach getrennten Jahren wieder getroffen, und dann nahm mit der Bandgründung alles seinen Lauf.

Heute sind Rock 'n' Roll und Blues Rock voll und ganz ihr Ding. An die Zeit bis in die 70er haben sie, wie die meisten der Zuhörer im "Tuppenhof", teilweise ihre individuellen Erinnerungen. Darauf und auf die Musikszene davor haben sie ihr bunt gemischtes Repertoire abgestimmt. "Was die Leute eben so kennen", geben sie bereitwillig einen Grund ihrer Erfolge preis. Querbeet ist das, von Elvis Presley bis zu Queen, um nur einmal die ungefähre Richtung dingfest zu machen.

Das Publikum schätzt diese Songs und geht so richtig mit, und das trifft sogar auf die Jüngeren zu. "Die Rock 'n' Roller der ersten Stunde sind heute über 80", ist zu erfahren. Aber viele von denen sind noch auf der Bühne. Ein Beispiel, wenn auch nicht ganz so betagt, sind die in den 70ern angekommenen Rolling Stones. Von denen ist jeder heute noch so fit wie ein Turnschuh.

Diesen Eindruck macht die Düsseldorfer Coverband KvR auch. "Die 50er klingen auch wie die 50er", bekunden sie selbstbewusst. Ihre Musik ist handgemacht. "Unser Grundsatz lautet: keine Sound Files. Jeder Ton ist live." Für drei Stunden wurden also diese ersten Erfahrungen in der internationalen Pop-Musik in Erinnerung gerufen. Gekonnt, wie zu urteilen ist, und auf eine sehr sympathische Art und Weise.

Quelle: NGZ
 
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