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Kaarst
Land füllt Baum-Lücken am Nordkanal auf

Kaarst. Rund 650 kranke oder morsche Bäume mussten Anfang des Jahres auf der insgesamt sechs Kilometer langen Strecke zwischen Kaarster und Korschenbroicher Stadtgebiet aus Sicherheitsgründen gekappt werden.

Die Pläne lösten zunächst große Proteste in der Politik, aber auch in der Bevölkerung aus. Ein Ortstermin mit Vertretern des Landesbetriebs Wald und Holz brachte schließlich Klarheit über die Notwendigkeit. Dort, wo die Natur die entstandenen größeren Lücken nicht selbstständig wieder füllen konnte, soll dies nun durch eine Nachbepflanzung geschehen. Das hat jetzt die Bezirksregierung mitgeteilt.

Dabei sei vorgesehen, 24 Bäume beziehungsweise kleine Baumgruppen aus Eiche, Winterlinde und Traubenkirsche mit einem Stammumfang von 16 bis 18 Zentimetern nachzupflanzen, heißt es. Durch eine Markierung auf dem Boden am Rande des Radwegs und einen Pflock im Gelände ist zu erkennen, wo eine Nachpflanzung vorgesehen ist. Zudem, heißt es, würden weiterhin regelmäßig Begehungen zur Bewertung des Gehölzzustandes und daraus resultierende Pflegemaßnahmen stattfinden. Die bestehenden Bäume seien dafür entsprechend markiert worden: Ein grünes Kreuz steht für "weitere Beobachtung", eine rote Markierung für "Kronenpflege erforderlich", ein weißes Kreuz für "muss gefällt oder weit herunter geschnitten werden".

Quelle: NGZ
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