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Kaarst
Lienenkämper gewinnt haushoch in Kaarst - Jubel bei der CDU

Kaarst: Lienenkämper gewinnt haushoch in Kaarst - Jubel bei der CDU
Grund zur Freude: CDU-Chef Lars Christoph FOTO: Fischbach Dagmar
Kaarst. Der Chef der Kreis-CDU Lutz Lienenkämper holt in Kaarst 46,9 Prozent der Wählerstimmen und lässt Nicole Niederdellmann-Siemes von der SPD weit hinter sich. Die Freude bei der Union ist groß. Von Dagmar Fischbach

Als die CDU-Anhänger am Sonntagabend um kurz vor 18 Uhr den Clubraum 3 im Bürgerhaus betreten, ist die Stimmung gut. Denn die ersten Prognosen lassen vermuten, was wenige Minuten nach 18 Uhr Gewissheit ist. "Rot-Grün ist abgewählt. Eventuell wird es sogar für Schwarz-Gelb reichen", jubelt der CDU-Chef Lars Christoph. Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus strahlt. "Ein gutes Ergebnis", sagt sie. Mit der Abwahl der Rot-Grünen Landesregierung verbindet die Erste Bürgerin der Stadt die Hoffnung, "dass das Thema finanzielle Ausstattung der Kommunen positiv angegangen, der digitale Netzausbau voran getrieben und die Innere Sicherheit so angepackt wird, dass es positiv auf Kaarst abstrahlt." Auch in Düsseldorf wird gejubelt. "Ich freue mich sehr über unseren starken Wahlsieg im Land und auch über eigenes Ergebnis vor Ort. Wir haben mehr als 13 Prozent Punkte Rückstand in einen Vorsprung vor der SPD verwandelt. Die Menschen haben deutlich gemacht: Wir wollen eine andere Politik für Nordrhein-Westfalen", so Lutz Lienenkämper.

Bei der FDP im Kaarster Rathaus ist die Freude groß. "Ein tolles Ergebnis", sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Günter Kopp. Und Jan Günther von den Jungen Liberalen ergänzt: "Es zeigt, dass wir auf die richtigen Themen gesetzt haben."

Der Countdown läuft: Kurz vor Bekanntgabe der ersten Ergebnisse begrüßte Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus die Gäste. FOTO: D. Fischbach (2), L. Berns (2)

Ganz anders bei den Grünen. "Wir haben uns wohl zu wenig auf unsere Kern-Kompetenzen konzentriert - ein bitteres Ergebnis", konstatiert Chef Christian Gaumitz. Die Vorsitzende der SPD, Anneli Palmen, gibt sich kämpferisch: "Wir müssen uns schütteln, analysieren und dann heißt es: nach der Wahl ist vor der Wahl." SPD-Landtagskandidatin Nicole Niederdellmann-Siemes ist "tieftraurig, dass wir den Bürger nicht von unserem Programm und unserer Politik überzeugen konnten." Relativ zufrieden dagegen ist Christoph Rausch von der AfD. Er hat den Einzug in den Landtag nicht geschafft, seine Partei schon. "Und bei der Bundestagswahl ist noch mehr drin", so Rausch.

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Quelle: NGZ
 
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