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Kaarst
Malerei von Frank Hinrichs in der Städtischen Galerie

Kaarst. Mit der Ausstellung "Skripturen" des Düsseldorfer Künstlers Frank Hinrichs beginnt das neue Ausstellungsjahr in der Städtischen Galerie Kaarst im Rathaus Büttgen. Die Begrüßung obliegt der stellvertretenden Kulturausschussvorsitzenden Dagmar Treger, die Einführung hält Andreas Steffens.

Als Frank Hinrichs sein Studium an der Heine-Universität und der Kunstakademie Düsseldorf bei Alfonso Hüppi Mitte der 1980er Jahre abgeschlossen hatte, waren seine Anfänge von der Auseinandersetzung mit der Bildhauerei geprägt. Aber schließlich sollte sich die Malerei als das seinem Temperament und seiner Haltung als "philosophischer" Künstler angemessenere Medium durchsetzen.

In einer 20 Jahre währenden Klausur ist ein komplexes, von philosophischen Fragestellungen geleitetes, gestalterisch vielfältiges Werk entstanden. Es wird getragen von einem Konzept, das Bilder als Übergang, als raumgreifende Objekte zwischen Skulptur und Malerei versteht und sie als Mittler zwischen Realität und Imagination verortet.

In der Städtischen Galerie zeigt der Künstler, der 1956 in Mülheim an der Ruhr geboren wurde, Landschaften als Erinnerungslandschaften in Gebilden zwischen informeller Auflösung und Gegenständlichkeit. Ob als Ritzung (Skriptur) oder flächige Abtragung, immer generieren die Verletzungen der Oberfläche verlorene Spuren, Leerstellen, die, in der Freilegung unterer Bildschichten, Neues, Unvorhergesehenes entstehen lassen

Die Ausstellung wird bis zum 28. Februar in der Städtischen Galerie Kaarst im Rathaus Büttgen zu sehen sein. Die Eröffnung ist am Sonntag, 24. Januar, um 12 Uhr.

Quelle: NGZ
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