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Kaarst
Marode Brücke wird neu gebaut

Kaarst. Der Bauausschuss hat sich für ein Modell aus Holz und Stahl entschieden.

Der Bau- und Umweltausschuss hat jetzt ein klares Votum als Empfehlung an den Hauptausschuss abgegeben: Die Fußgängerbrücke an der Erftstraße soll so schnell wie möglich errichtet werden, und zwar nicht in Fertigbauweise. Dafür müssen im Haushalt Mittel in Höhe von 67.000 Euro entsperrt werden.

Die Verwaltung fühlt sich in ihrer Auffassung bestätigt, hatte sie sich doch für ein individuelles Bauwerk ausgesprochen, für eine Holz-/Stahlbaukonstruktion. Eine Brücke aus Fertigbauteilen wäre, das hatten die Recherchen ergeben, eher teurer als preiswerter. Tiefbauamtsleiter Jan Opial erklärte, warum die 67.000 Euro außerplanmäßig bereitgestellt werden müssen: Zum einen, weil die vor langer Zeit erfolgte Kalkulation aufgrund zwischenzeitlicher Kostensteigerungen zu gering ist. Außerdem müsse Geld bereitstehen, wenn, wie in diesem Fall, eine öffentliche Ausschreibung erfolgen soll. "Das Ergebnis der Ausschreibung ist völlig offen", erklärte Opial. Man rechne mit Kosten von 214.000 Euro. "Es sind in den vergangenen Wochen sehr viele Renovierungs- und Sanierungsvorschläge eingegangen", sagte die Technische Beigeordnete Sigrid Burkhart. Das Problem sei die Unterkonstruktion - die Brücke basiere auf acht Pfählen, die von Fäulnis betroffen sind. "Neue Pfähle einzubringen, wäre sehr teuer", erklärte Opial. Deshalb wird die neue Brücke ohne solche hölzernen Gründungsmaßnahmen auskommen. Die neue Brücke soll auf zwei Platten und auf Betonwiderlagern ruhen. Wenn der Winter nicht allzu streng ist, könnte die neue Brücke Anfang März errichtet werden.

(barni)
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