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Kaarst
Mehr als 1000 Besucher feierten das Brunnenfest mit kölschen Tönen

Kaarst. Die Mickey Brühl Band ist nicht "De Räuber", und die Wettervorhersage war so rosig auch nicht. Dennoch dürften alle mit dem Verlauf des dritten Brunnenfestes zufrieden gewesen sein. So kamen deutlich mehr als 1000 Besucher zum Büttgener Rathausplatz und das Wetter erwies sich als ideal: trocken, nicht zu kalt und nicht zu warm. Alles, was in Büttgen Rang und Namen hat, war vertreten.

Jürgen Steinmetz, der Vorsitzende des vor drei Jahren gegründeten Brunnenvereins, der jetzt zum dritten Mal das Brunnenfest organisierte, machte deutlich, dass der Brunnen eine Gemeinsamkeit mit dem Kölner Dom hat: Es gibt laufend Handlungsbedarf - zuletzt war es die 4000 Euro teure Pumpe, die ausgetauscht werden musste. Steinmetz dankte den zahlreichen Sponsoren sowie den Vereinsmitgliedern für ihre Unterstützung. Und er kündigte an, am 10. Juni nicht erneut für das Amt des Vorsitzenden zu kandidieren: Als Nachfolger wünscht er sich Johannes Höhner.

Während die Kinder ausgelassen um den Brunnen herum tobten, den Britta Neuhaus, die "gute Seele" des Büttgener Rathauses, zwei Tage lang gereinigt hatte, bereiteten sich die sechs Musiker der Mickey Brühl Band auf ihren Auftritt vor. Der Namensgeber war lange Zeit mit den Paveiern aufgetreten. Während etliche Besucher die Band noch nicht kannte, hatte Carolin Semmler, die Ehefrau des Ersten Beigeordneten Sebastian Semmler, sie als gebürtige Kölnerin bereits gesehen und gehört und war mehr als zufrieden.

Hits wie "Dat Kölsche Hätz", "Zo Fooß noh Kölle jonn" oder "Ech han de Musik bestellt" wurden in einer Lautstärke gespielt, die es möglich machte, zuzuhören und gleichzeitig mit anderen Besuchern des Brunnenfestes zu reden. Im vergangenen Jahr waren ja "De Räuber" aufgetreten, die noch mehr Ohrwürmer im Repertoire haben. Konnten Mickey Brühl und seine Mannen da mithalten? Hermann-Josef Maaßen aus Büttgen fand lobende Worte für die Newcomer: "Sie bringen sich voll ein, während ,De Räuber' im letzten Jahr nicht alles gegeben hatten." Wem Bier und Thüringer Rostbratwurst nicht reichten, der nutzte das gastronomische Angebot in unmittelbarer Nähe: Im Brauhaus am Rathausplatz beispielsweise saßen und aßen viele Gäste und genossen nebenbei die kölschen Töne.

(barni)
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