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Kaarst
Nachverdichtung am Bruchweg ist vorerst vom Tisch

Kaarst. Die Entscheidung war wenig überraschend: Die Mitglieder des Stadtentwicklungs-, Planungs- und Verkehrsausschusses zogen jetzt einstimmig einen Schlussstrich unter die Nachverdichtungs-Pläne in Holzbüttgen. Anliegern des nördlichen Bruchwegs zwischen Kreuz- und Schlossstraße wollte die Verwaltung planungsrechtlich die Möglichkeit einräumen, im hinteren Teil ihrer Grundstücke zu bauen. Bei Grundstückstiefen von bis zu 90 Metern war eine Erschließung parallel zur Regiobahn angedacht. Entwürfe sahen teils freistehende Einfamilienhäuser sowie Doppelhaushälften vor.

Doch die Resonanz nach einer Informationsveranstaltung vor drei Monaten war eindeutig: Von 31 Grundstückseigentümern äußerten sich immerhin 28, dabei sprachen sich alle 28 Eigentümer beziehungsweise Eigentümergemeinschaften gegen die mögliche Nachverdichtung aus. Die Motive waren unterschiedlich: Etlichen Eigentümern ist ein großer Garten wichtiger als ein Baugrundstück, andere fühlten sich wegen der Erschließungskosten finanziell überfordert. Jetzt bleibt alles beim Alten.

(barni)
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