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Kaarst
Neues Zuhause für 130 Kinder

Kaarst. Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus eröffnete die Kita Bussardstraße offiziell.

Es war ein doppelter Geburtstag, der am Samstagmorgen gefeiert wurde: Die städtische Kindertageseinrichtung an der Bussardstraße wurde offiziell von Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus eröffnet, die an diesem Tag die Vollendung ihres sechzigsten Lebensjahres feierte.

"Ich freue mich, dass meine erste Eröffnungsveranstaltung als Bürgermeisterin die einer Kita ist", sagte Nienhaus in ihrer Ansprache. "Kinder sind unsere Zukunft und nichts ist schöner, als ihr Lächeln zu sehen", fügte sie hinzu. Nienhaus wies auf den harten Kampf um die Errichtung der Einrichtung hin, da zunächst die Grundschule beibehalten werden sollte.

Nienhaus dankte allen Beteiligten, die viel Herzblut investiert hatten: Den Vertretern der Stadt, den Firmen und dem Architekten. Das neue Gebäude mit seiner lichtdurchfluteten Optik erstrahlt in gelb, rot und grün. "Alle Wände sind stehen geblieben, zwei Klassen wurden entfernt. Die Lichtkuppel über dem Eingangsbereich schafft eine besondere Atmosphäre", erläuterte Architekt Thomas Belha. 15 Monate dauerte die Fertigstellung. Seit dem 1. Januar ist die Kita bereits in Betrieb. "Zur Zeit haben wir 130 Kinder in sieben Gruppen, die von 25 Erzieherinnen betreut werden", erklärte Leiterin Anne-Katrin Asgari. "Die Kinder sind zwischen acht Monate und sechs Jahre alt, auch sieben Kinder mit Behinderungen sind dabei. Wir leben das Inklusionskonzept", sagte sie. Der inhaltliche Schwerpunkt der Kita liege auf Kunst und Kreativität, so Asgari.

Die Eröffnung wurde von der Musikschule Mark Koll umrahmt. Ein abwechslungsreiches Programm mit Bobbycarwettrennen, Schmink- und Bastelaktionen wartete auf die kleinen Besucher. Der neu gegründete Förderverein verkaufte selbst genähte und von den Kindern bedruckte Kuschelkissen. Eine Cafeteria sorgte für das leibliche Wohl.

(keld)
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