| 18.49 Uhr

Kaarst
Papagei täuscht Notlage vor - Polizeieinsatz

Kaarts. Ein plappernder Papagei hat in Kaarst einen Polizeieinsatz ausgelöst. Nachbarn fürchteten einen Notfall. Die Polizei rückte an.

Besorgte Nachbarn an der Maubisstraße hatten die Helfer alarmiert, weil aus einer angrenzenden Wohnung Schreie zu hören waren. Die Streifenbeamten konnten mit Hilfe der Feuerwehr in die Räume gelangen, wo sie auf einen sprechenden Papagei trafen.

"Ich war auf dem Balkon, als ich die Rufe hörte", erzählt Hannelore Stoye, die erst vor wenigen Tagen nach Kaarst gezogen ist, "mein erster Gedanke war: Ist da ein Kind eingesperrt? Die Stimme klang sehr hoch." Ihr Mann habe dann den Notruf gewählt.

Erstaunt reagierte Wolfgang Witte, der Besitzer von Papagei "Robert": "Von einem Polizei-Einsatz weiß ich nichts", sagte der Kaarster, "seltsam, dass der Besitzer des angeblichen Verursachers nicht informiert wird." Robert ist etwa 50 Jahre alt, lebt seit mehr als 40 Jahren bei Wolfgang Witte und seiner Frau Inge. Und stand schon einmal in der Zeitung.

Vor etwa 30 Jahren hatte Wolfgang Witte ein Foto seines gefiederten Mitbewohners eingesandt: Robert, der auf seiner Stange sitzt und die NGZ liest. Ach ja, sprechend kann Robert auch. Am häufigsten sagt er "Mama". "Zu dem Trubel heute passt etwas anderes, was er auch sagen kann", meint Wolfgang Witte: "So ein Ärger."

(susa)
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