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Kaarst
Regiobahn treibt Ausbau voran

Kaarst: Regiobahn treibt Ausbau voran
Die Regiobahn fährt derzeit zwischen Kaarst und Mettmann. FOTO: mreu
Kaarst. Ein Generalplaner soll die Kosten und die Bauzeit verringern. Von Christoph Zacharias

Der Streckenausbau in Richtung Wuppertal hat bei der Regiobahn hohe Priorität. Geschäftsführer Stefan Kunig hat jetzt mitgeteilt, dass ein Generalplaner eingesetzt wurde, der den Bauabschnitt zwischen Hahnenfurth und dem Anschluss an die Bahnstrecke beim ehemaligen Postamt Dornap unter die Lupe nimmt. Der Grund: "Wir wollen die Kosten und die Bauzeit verringern."

Die Gesamtkosten der neuen Strecke zwischen Mettmann und Vohwinkel liegen bei 41,1 Millionen Euro. 33,7 Millionen Euro fließen als Zuschuss. Der Experte hat sich mit dem gültigen Planfeststellungsbeschluss beschäftigt und herausgefunden, dass die neue Trasse am Bahnhof Hahnenfurth etwas später beginnen soll. "Wir brauchen so weniger Erde umzusetzen und können dadurch Kosten sparen", sagt Kunig. Auch die Höhenlage der Strecke werde überprüft und angepasst. "Es werden deutlich weniger Bauwerke."

Kunig geht davon aus, dass die Strecke nach Wuppertal im Dezember 2017 in Betrieb genommen wird. Das Problem mit dem neuen DB-Stellwerk an der S 8-Strecke ist vom Tisch. "Die Bahn bemüht sich, den Bauzeitenplan einzuhalten und arbeitet eng mit uns zusammen." So hat die Bahn der Regiobahn empfohlen, eine noch bessere Weiche an der Einschleifung zur S-Bahnstrecke einzubauen. "Wir können somit mit einer höheren Geschwindigkeit aufs Gleis fahren".

Die gesamte Regiobahnstrecke von Wuppertal bis Kaarst soll in mehreren Bauabschnitten bis 2019 elektrifiziert werden. "Wir werden abschnittsweise während der Bauarbeiten mit Dieseltriebwagen und mit Elektroloks fahren." Doch bevor es soweit ist, muss erst einmal die Finanzierung des Strom-Ausbaus geklärt werden.

Quelle: NGZ
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