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Kaarst
Schützen erhalten knapp 35.000 Euro von der Stadt

Kaarst. Das rheinische Brauchtum ist dem Kulturausschuss so manchen Euro wert. So ist unter anderem gewährleistet, dass man von den Martinszügen nicht nur etwas sehen, sondern auch hören kann: 1500 Euro macht die Stadt für die Musikbegleitung insgesamt locker. Bescheidene 75 Euro davon gehen nach Driesch. Die restlichen 1425 Euro werden auf die 1660 Schüler der Grundschulen aufgeteilt, macht rund 86 Cent pro Kind.

Die fünf Schützenbruderschaften bekommen für 2017 insgesamt 34.418,79 Euro von der Stadt, wobei es sich dabei nicht um Steuergelder handelt. Die Stadt reicht lediglich die gezahlten Standgelder von den Schaustellern an die Bruderschaften weiter. Die Kaarster freuen sich über 9700 Euro, nach Büttgen gehen 10.396,60 Euro, die Holzbüttger Bruderschaft bekommt 6382,19 Euro überwiesen und nach Vorst gehen 6790 Euro. Und auch die Driescher gehen nicht leer aus, sie werden unterstützt, indem die anderen Bruderschaften jeweils 300 Euro - Holzbüttgen 250 Euro - zur Verfügung stellen.

Das Winterbrauchtum wird seit 1987 mit 1000 Euro unterstützt - Geld, das die "5 Aape" für die Durchführung des Rosenmontagszuges, genauer gesagt für die Musikbegleitung, dringend benötigen. Im vergangenen Monat beantragten die "5 Aape" zusätzlich Mittel in Höhe von 1222 Euro, weil es immer teurer werde, die Auflagen zu erfüllen. Es geht um die Finanzierung des Sicherheitspersonals und die Aufstellung von zwei Toilettenwagen. Diese Zuschüsse in Höhe von 2222 Euro werden vorbehaltlich der Mittelbereitstellung im Haushalt 2018 gewährt.

Die Veranstaltungsreihe "Musik in Kaarster Kirchen" hat zwar mit Brauchtum nichts zu tun, aber es ist guter Brauch, dass die Stadt sich an den Kosten beteiligt. Insgesamt sollen 8000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Die Mittel müssen im Rahmen der Haushaltsberatungen zur Verfügung gestellt werden.

(barni)
 
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