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Kaarst
Schützenfest startet mit Böllern und Freibier

Kaarst. Bei den festlichen Umzügen am Wochenende marschieren mehr als 1500 Schützen und Musiker.

Am Samstag beginnt das größte Schützenfest im Kaarster Stadtgebiet. Dann stehen König Axel Hebmüller und seine Königin Nici im Mittelpunkt der Feierlichkeiten mit Paraden und Umzügen, an denen mehr als 1500 Schützen und Musiker teilnehmen.

Eröffnet wird das Schützenfest nach alter Tradition am Samstag um Punkt 12 Uhr mit Böllerschüssen auf dem Festplatz an der Xantener Straße. Dann gibt es Freibier, das Fass wird erstmals Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus anstechen. Die Kaarster St. Sebastianus-Schützenbruderschaft konnte alle "Führungspositionen" besetzen: Das Königspaar wird von den Ministerpaaren Hermann-Josef und Matthäa Schiffer sowie von Heinz und Anette Weifels unterstützt. Repräsentant der jüngsten Bruderschaftsmitglieder ist Edelknabenkönig Julian Naber mit seinen Ministern Jan und Stephan Wiechers. Schülerprinz Fritz Herbort tritt mit Elias und Finn Theißen auf. Patrik Grothe-Beverborg heißt der Jungschützenkönig. An seiner Seite: Jungkönigin Sarah Urbach sowie die Ministerpaare Hendrik van Sandten mit Maresa Becker und Tobias Lohmann mit Miriam Faber.

Der erste Festzug ist am Samstag ab 18.45 Uhr zu sehen. Die Große Königsparade am Sonntag beginnt gegen 11.30 Uhr, Kommentator Konny Wilms erklärt alles Wissenswerte; um 16 Uhr steht dann der Festzug auf dem Programm.

Wer gerne Tambourcorps in Aktion erlebt, darf diesen Termin nicht verpassen: Am Samstag um 18 Uhr werden rund 200 Musiker auf dem Rathausvorplatz für Gänsehaut-Momente sorgen. Die acht Tambourcorps werden auf Kommando von Klaus Gehlen gemeinsam "Freut euch des Lebens" intonieren.

Auch das Festzelt mit seinen abendlichen Bällen ist wie immer einen Besuch wert. Am Samstagabend spielt die Band "Schroeder" zum Tanz auf. Einen Tag später wird der Ball mit Krönung des Jungschützenkönigs gefeiert, am Montag wird dann der König gekrönt.

Der Kirmesplatz an der Xantener Straße erfüllt einmal mehr alle Voraussetzungen, um ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt zu werden. Schausteller Rico Wallfaß und sein Team werden wieder für ein paar Überraschungen sorgen. Eine besondere Attraktion wird neben Fahrgeschäften wie "Octopussy" und "Nessy", die in neuem Glanz erstrahlen wird, sicherlich das giftgrüne "Horror-Lazarett" sein. Wer auf Nervenkitzel gut und gern verzichten kann, wird auf dem Rummelplatz dennoch auf seine Kosten kommen. Apropos "Kosten". Wallfass ist es wichtig, dass der Kirmesspaß bezahlbar bleibt.

(barni)
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