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Kaarst
Sozialausschuss besichtigt heute Landes-Unterkunft

Kaarst. Das Thema "Flüchtlinge" beschäftigt die Mitglieder des Sozialausschusses, die sich heute ab etwa 19 Uhr im Clubraum 3 des Bürgerhauses, Am Neumarkt 6, beraten.

Vor Beginn der eigentlichen Sitzung treffen sich die Mitglieder dieses Gremiums mit den Mitgliedern des Bau- und Umweltausschusses an der Flüchtlingsunterkunftseinrichtung des Landes an der Detlev-Karsten-Rohwedder-Straße zur Ortsbesichtigung. In den anschließenden Beratungen geht es unter anderem um die weitere Nutzung dieser Halle als städtische Unterkunft für zugewiesene Flüchtlinge ab dem 1. Juli 2016. Auf der Tagesordnung steht außerdem der Planungs- und Ausführungsstand bei beschlossenen Standorten für die Unterbringung von der Stadt Kaarst zugewiesenen Flüchtlingen.

Die FDP-Ratsfraktion hat eine umfangreiche Anfrage zur aktuellen Flüchtlings-Situation gestellt und die Verwaltung um deren Beantwortung in der heutigen Sitzung gebeten. Mit Hinweis auf die Sorgen vieler Kaarster möchten die Liberalen etwa wissen, ob der Verwaltung besondere Vorkommnisse, Verhaltensauffälligkeiten oder gar Straftaten der Bewohner in den einzelnen Flüchtlingsunterkünften bekannt sind. "Falls ja, wie wird mit den Problemen umgegangen? Welche Maßnahmen werden dagegen eingeleitet?", heißt es in dem Schreiben der FDP, das unserer Redaktion vorliegt. "Welche Maßnahmen werden zur Aufklärung und Information der Flüchtlinge zu unseren Werten und zum Grundgesetz - speziell auch zum Thema westliches Frauenbild und Gleichberechtigung - angeboten beziehungsweise durchgeführt?", fragt die Kaarster FDP und fügt ergänzend hinzu: "Wenn die Flüchtlinge die ,Spielregeln' nicht kennen, können wir auch nicht erwarten, dass sie sich daran halten." In diesem Zusammenhang interessiert die Liberalen, welche Inhalte in den sogenannten Integrationskursen vermittelt werden. Und nicht zuletzt: "Welche Überlegungen gibt es von seiten der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung, damit ausreichend umfassende Informationen an die Einwohner in der Stadt Kaarst gegeben werden?"

Quelle: NGZ
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