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Kaarst
SPD: "Wirtschaftsförderung muss transparenter werden"

Kaarst: SPD: "Wirtschaftsförderung muss transparenter werden"
Hildegard Kuhlmeier (l.) und Anneli Palmen bilden die neue Fraktionsspitze bei der SPD. FOTO: lber
Kaarst. Die Sozialdemokraten haben sich zur Haushaltsklausur getroffen und vier Hauptthemen für das kommende Jahr ausgemacht.

Kaarst steht vor vielen - auch finanziellen - Herausforderungen. Bis Mitte November tagen die Fraktionen im Stadtrat, um Vorschläge zum Haushalt zu erarbeiten. Den Anfang hat die SPD gemacht. Nach dem Ausscheiden von Elke Beyer aus dem Stadtrat hat die Fraktion eine neue Vorstandsspitze. Anneli Palmen, bisher stellvertretende Fraktionschefin, hat die Aufgaben der Vorsitzenden übernommen, Hildegard Kuhlmeier ist ihre Stellvertreterin. "Wir müssen jetzt viel tun", sagt Anneli Palmen. Flüchtlinge Zum Beispiel, um Integration auf die Beine zu stellen.

Für die Sozialdemokraten hat dieses Thema derzeit Priorität. "Dabei ist es nicht damit getan, die Menschen in Wohnungen zu bekommen", sagt Palmen. "Es geht auch um Arbeitsplätze. Die erfolgreiche Eingliederung der Flüchtlingskinder in den Schulunterricht muss von Fachkräften begleitet werden. Und wir brauchen mehr personelle Ressourcen in der Verwaltung. So, wie es jetzt aussieht, ist das nicht mehr zu stemmen." Investitionen in die Integration seien Investitionen in die Zukunft. Wohnungsbau Unmittelbar mit dem Thema "Integration" hängt aus Sicht der SPD der Wohnungsbau zusammen.

"Wir müssen jetzt zügig neue Baugebiete erschließen, wo unter anderem auch sozialer Wohnungsbau beziehungsweise bezahlbarer Wohnraum entstehen kann", sagt Palmen. Gesamtschule Dass die Gesamtschule in Büttgen wachsen wird, ist wahrscheinlich. Die Sozialdemokraten plädieren für einen sechszügigen Ausbau und die Einrichtung eines fünften Zuges im Schuljahr 2017/2018. "Wenn die neuen Anmeldezahlen so hoch sind wie in diesem Jahr", sagt Hildegard Kuhlmeier. Eine Kooperation mit Korschenbroich stehe für die SPD erst einmal nicht zur Debatte.

Wirtschaftsförderung Nicht transparent genug ist den Sozialdemokraten die Wirtschaftsförderung. "Da muss mehr passieren", sagt Anneli Palmen. "In der Vergangenheit sind zu viele Unternehmen aus Kaarst weggegangen."

(juha)
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