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Kaarst
Stadt soll Bewirtschaftung der Gebäude ausgliedern

Kaarst. Die Fraktionen CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen möchten die städtische Gebäudebewirtschaftung in einen Eigenbetrieb ausgliedern. Sie haben für die Ratssitzung am kommenden Donnerstag, 13. Juli, einen entsprechenden Antrag gestellt. "Wir möchten dadurch mehr Kostentransparenz erreichen, klare Sach- und Finanz-Verantwortlichkeiten schaffen", erläutert CDU-Chef Lars Christoph.

Langfristig sollen durch die dann klar in einem Wirtschaftsplan festgelegen Aufwendungen auch Kosten gespart werden. Und auch die Vermietungen der Gebäude etwa an Vereine soll überprüft werden. "Dabei gehen wir aber nicht von einer kostendeckenden Überlassung aus", so Christoph. In ihrem Antrag schlagen die Fraktionen vor, für den dann als "Gebäudewirtschaft Kaarst" (GWK) geführten Eigenbetrieb die Technische Beigeordnete, Sigrid Burkhart, als Betriebsleiterin zu bestellen. Die Rechnungslegung der GWK soll nach den haushalterischen Bestimmungen der Gemeindeordnung NRW erfolgen. Zu seiner Sitzung am 28. September sollen dem Stadtrat die fortgeschriebenen Gebäudesteckbriefe zur Kenntnis vorgelegt werden. Bis zum 30. Juni 2018 soll die Verwaltung dem Stadtrat den Ausgliederungsbericht zur Beschlussfassung vorlegen. Der Eigenbetrieb soll dann zum 1. Januar 2019 gegründet werden.

Die Fraktionen führen aus, dass sie den komplexen Vorgang der Gründung eines Eigenbetriebes einer optimalen Vorbereitung bedarf,

(dagi/NGZ)
 
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