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Kaarst
Stadt will Eichen wegen Einsturzgefahr fällen lassen

Kaarst. Im kommenden Bau- und Umweltausschuss will die Verwaltung die Fällung drei amerikanischer Eichen auf dem Parkplatz an der Mozartstraße beschließen lassen. Der Grund: Die Nachbarn des Parkplatzgrundstücks beklagen, dass neben ihrem Grundstück durch die städtischen Bäume erhebliche Schäden am Parkplatz selbst sowie ihrer Mauer und dem Hausdach entstehen.

Eine Ortsbesichtigung habe laut Sitzungsvorlage ergeben, dass es sich um Bäume handelt, die der Satzung zum Schutze des Baumbestandes der Stadt Kaarst unterliegen. Die Eichen sind unmittelbar neben der Grundstücksgrenze gepflanzt worden. Durch ihre extreme Starkwüchsigkeit ist die Pflasterung stark aufgeworfen. Eine Lampe ist bereits weggedrückt worden und steht schief. Die Nachbarmauer weist Risse auf und würde laut Verwaltung bei Erhalt der Bäume weiter geschädigt - bis hin zum Einsturz. Da die Bäume nur drei Meter vom Haus entfernt stehen, ragen die Äste immer wieder aufs Dach und verursachen dort Schäden. Dort könne nur durch einen regelmäßigen Rückschnitt für Gefahrenabwehr gesorgt werden. Dies bewirke jedoch einen einseitigen Wuchs - was auf Dauer zu einer nicht mehr sicheren Kronenstatik führen würde. Die in der Sitzungsvorlage beigelegten Fotos belegen die Problematik.

Die Stadt will die Bäume fällen lassen, da keine geeigneten Möglichkeiten mehr gegeben seien, die von den Eichen ausgehenden Gefahren abzuwehren. Eine Beseitigung sei daher dringend erforderlich. Die Stadt will sich um eine Alternativbepflanzung kümmern: "Es wird die Auflage gemacht, dass auf dem Parkplatz drei hochstämmige Laubbäume mit Stammumfang von 18 bis 20 Zentimetern als Ersatz gepflanzt werden."

Quelle: NGZ
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