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Kaarst
Start in den Landrats-Wahlkampf

Kaarst. Kandidat Hans Christian Markert setzt einen Schwerpunkt auf Wirtschaftspolitik.

Mit viel Applaus, handgemachtem Essen und Musik seiner Lieblingsband "in between" ist Hans Christian Markert, Landratskandidat von SPD, Grünen, Linken, Piraten und Die Aktiven, am Freitag in der Kaarster Rathaus-Galerie in den Wahlkampf gestartet. Die Auftaktveranstaltung war zugleich die erste Station der "Gemeinsam.Bunt.Stark-Tour", die in den kommenden Wochen durch den Rhein-Kreis zieht.

Der Herausforderer von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (CDU) präsentierte sich gut aufgelegt und kämpferisch: "Wir spielen nicht auf Platz, wir spielen auf Sieg", gab der Kaarster gleich zu Beginn seiner Rede zu verstehen, um sich unmittelbar darauf ausführlich dem CDU-Leib-und-Magen-Thema "Wirtschaftspolitik" zu widmen. Markerts Kernbotschaft: Wirtschaftskompetenz ist keine Frage der politischen Farbe und - ein reflexhaftes "Weiter so!" reicht für die Zukunft nicht aus. "Wir wollen darum kämpfen, dass der Rhein-Kreis in den nächsten 30 Jahren für junge Menschen attraktiv bleibt, dass sie Arbeit und Ausbildungsplätze finden, so, wie das heute der Fall ist." Deshalb, sagt Markert, müsse Wirtschaftspolitik neu erfunden werden. "Wir wollen den Strukturwandel ohne Strukturbruch, denn wir sind hier eine Industrieregion. Klimaschutzziele sind wichtig, aber wir müssen auch Instrumente wählen, die eben nicht zum Strukturbruch führen. Wir müssen das hinkriegen, dass wir beides - Umwelt und Wirtschaft - zusammen denken. Deindustrialisierung ist keine Antwort."

Unterstützt wurde "HC", wie ihn Freunde nennen, am Freitag vom Parteikollegen und "bunten" Kaarster Bürgermeisterkandidat Christian Gaumitz. SPD-Chefin Anneli Palmen übernahm die Moderation.

(juha)
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