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Kaarst
Streit über Einbahnstraße am Bisgeshof setzt sich fort

Kaarst: Streit über Einbahnstraße am Bisgeshof setzt sich fort
"Am Bisgeshof" darf derzeit nur in eine Richtung befahren werden. FOTO: ati
Kaarst. Zentrum und Grüne weisen Vorwurf der CDU, das Bündnis verweigere sich dem Bürgerwillen, zurück.

Die provisorische Einbahnstraßenregelung an der Straße "Am Bisgeshof" sorgt weiter für politischen Ärger. Nach Beschwerden von Anwohnern und Autofahrern wollte die CDU die Probezeit für eine Einbahnstraße sofort beenden, sie scheiterte mit ihrem Antrag aber im Planungsausschuss. Stadt und Fünferbündnis sehen in der Regelung derzeit noch einen Sinn. Den Vorwurf der Union, das Fünferbündnis verweigere sich dem Bürgerwillen, weisen Josef Karis, Fraktionsvorsitzender des Zentrums, und Claudia Köppe, planungspolitische Sprecherin der Grünen, jetzt zurück.

"Die CDU hat den Beschluss zur Einrichtung der Testphase - übrigens ein Vorschlag der Zentrumsfraktion - mitgetragen, da verwundert es doch sehr, wie vergesslich die CDU auf einmal ist", sagt Josef Karis. "Die Testphase kann auch noch gar nicht richtig greifen, da im Bereich der Büttgener Straße zurzeit eine Baustelle der Kreiswasserwerke ist. Außerdem sind wir bereits im Gespräch mit der Anwohnerschaft, doch statt Schnellschüssen wollen wir ein durchdachtes Gesamtkonzept präsentieren."

Die jetzige schwierige Verkehrssituation sei jahrzehntelanger falscher Planungspolitik der CDU geschuldet, fügt Köppe an. "Bevor wir nun weitere Bebauung in dem Gebiet ermöglichen, brauchen wir erst ein tragfähiges Verkehrskonzept, und bei so einem komplexen Gebilde gehören auch Daten dazu."

(juha)
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