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Kaarst
Theaterstück zu Gefahren des Cybermobbings

Kaarst. Wenn ein unfreiwilliges Handyvideo zum Horror wird: Die Theatergruppe "Comic On!" zeigte auf Einladung der Marandi-Stiftung und der Sparkassenstiftung Kaarst-Büttgen in der Realschule an der Halestraße, welche Folgen Cybermobbing haben kann.

Ziel der Theaterproduktion ist es, Kinder und Jugendliche für das Thema zu sensibilisieren und vor Ort Präventionsarbeit zu leisten. Gezeigt wurde das Stück "rausgemobbt.de", das sich besonders an die jüngere Zielgruppe der Neun- bis Zwölfjährigen richtet.

Die jungen Akteure Julia Knors, Anne Müller und Marcel Langer zeigten, wie ein hochgeladenes Video für die Betroffenen zum absoluten Albtraum werden kann. Dieser Art des Cybermobbings fühlen sich Kinder und Jugendliche immer häufiger schutzlos ausgeliefert. Schulleiter Jürgen Bosse stimmte die Kinder vor Beginn auf das Theater ein: "Das Thema ist wichtig, denn im Internet werden Videos und Unwahrheiten blitzschnell verbreitet." Zum Ende der Aufführung gab es vom jungen Publikum donnernden Applaus.

Die Zuschauer zeigten sich beeindruckt: "Manchmal vergisst man, wie schnell das Internet ist und wie schwer es ist, etwas rückgängig zu machen." Für die Sparkassenstiftung Kaarst-Büttgen und die Marandi-Stiftung war die Aufführung ein voller Erfolg: "Natürlich hoffen wir, dass die Kinder jetzt auch mehr an die Folgen denken, bevor sie irgendwelche Filme und Videos von anderen im Internet veröffentlichen", sagte Marcus Haefs von der Öffentlichkeitsabteilung der Sparkasse Neuss.

(TINA)
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