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Kaarst
Tribute-Band bietet Sting "intravenös"

Kaarst: Tribute-Band bietet Sting "intravenös"
Reggatta de blanc ließ die Zuhörer in alten Zeiten schwelgen. FOTO: fing
Kaarst. Reggatta de blanc begeisterte das Publikum im Albert-Einstein-Forum mit zahlreichen Police-Hits.

"Wer erinnert sich noch an den ersten Auftritt von Police 1980 im Rockpalast?" Die Frage von Kulturamtsleiter Dieter Güsgen ans Publikum im Albert-Einstein-Forum bezüglich der damaligen WDR-Musiksendung war eigentlich rhetorisch, denn nahezu jeder Anwesende hob als Antwort die Hand. Und so schwelgten die um Stehtische gruppierten Zuhörer in alten Zeiten, als die seit über 25 Jahren existierende Coverband Reggatta de blanc, benannt nach dem zweiten Album der Gruppe Police, ihnen ordentlich einheizte.

Nach etwas zögerlichem Beginn ging spätestens bei "De Do Do Do, De Da Da Da" die Post ab und das Publikum klatschte und sang begeistert mit. Still stehen konnte bei Hits wie "Fields", "An Englishman in New York", "Every breath you take" und "Roxanne" sowieso niemand. Frontsänger Michael Griese ließ Sting, Gründungsmitglied von Police, mit seiner raumfüllenden Stimme persönlich anwesend wirken. Der charismatische Sänger verausgabte sich besonders bei der Coverversion von "Ain't no sunshine".

Tom Quast entlockte seiner Gitarre perfekte Bluesklänge, während Wim Wollner am Sopransaxophon, Dmitij Telmanov an der Trompete, Gert Wessel am Keyboard und Christopher Hafer am Schlagzeug die Band komplettierten. Die Zukunft scheint gesichert, wie ein kurzer Auftritt von Grieses Kindern verdeutlichte. Maja (10) und Mika (7) sangen textsicher mit und bestätigten im Gespräch, dass sie von klein auf mit dieser Musik aufgewachsen sind und deshalb schon gut Englisch können. Sehr angetan zeigte sich auch Karsten Mankowsky, Dezernent des Rhein-Kreises-Neuss für Umwelt und Gesundheit, der seine Freizeit musikalisch genoss.

"Das Konzert hat sehr viel Spaß gemacht, das Ganze war sozusagen Sting intravenös", fasste er zusammen. Mit "Message in a bottle" und "So lonely" als Zugaben wurde das Publikum nach gut zwei Stunden zufrieden entlassen. Danach mischten sich die sympathischen Bandmitglieder unter die Zuhörer und bedankten sich persönlich bei möglichst vielen ihrer Fans.

(keld)
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