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Kaarst
Verein macht eine Broschüre aus den Bürgerwünschen

Kaarst. Gehwege für Kinderwagen, Rollatoren und behinderte Menschen stehen auf der Wunschliste zum Thema "Aufenthaltsqualität" ganz oben: Der Verein "Lebendige Nachbarschaften hatte bei seiner zweiten Bürgerversammlung die Wünsche der Anwohner zur Attraktivierung der Ortsmitte in eine Prioritätenliste gefasst. "Wir werden daraus eine Broschüre erstellen, die wir an die Stadt weiter reichen", sagt Sprecher Manfred Stranz.

Es sei klar, dass auch die Stadt - gerade in Zeiten knapper Kassen - ihre Ausgaben nach Wichtigkeit ordnen muss. "Aber in Büttgen wohnen viele Menschen, und sie möchten dort auch leben. Dazu gehört es, sich wohl zu fühlen und Orte der Begegnung zu haben", so Stranz. Mit der Idee einers lebendigen Quartiers will der Verein nach eigenem Bekunden eine größeren "Wohlfühlfaktor" in die Ortsmitte bringen. "Dazu gehört etwa ein Café, das wir uns im Bereich des Rathauses vorstellen können, mehr Bänke und Spielgeräte für Kinder", sagt Stranz.

Der Verein hat viele Idee zusammen getragen. Ganz wichtig seien den Menschen auch bessere medizinische Angebote und zusätzlicher Einzelhandell. "Dessen Ansiedlung bedingt aber, dass die Menschen gern in der Ortsmitte einkaufen. Im Augenblick fahren sie allerdings lieber nach Kaarst", meint Stranz.

(dagi)
 
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