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Kaarst
Vorfreude auf Festprogramm für "Viele Nationen - eine Stadt"

Kaarst. Mit einem "Markt der Kulturen", Bühnenprogramm und Aktivitäten lässt Kaarst am Sonntag, 3. Juli, das Fest "Viele Nationen - eine Stadt" wieder aufleben. Es soll ein "Rundum-Tag" für die ganze Familie werden, kündigt Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus an, bei dem es jede Menge zu hören, zu sehen und zu probieren gibt. Und zugleich eine gute Gelegenheit für zahlreiche aktive Gruppen, sich zu präsentieren. Gleich vier Veranstaltungsorte finden sich im umfangreichen Veranstaltungsflyer: Auf dem Neumarkt vor dem Rathaus werden mehr als 20 Vereine, Arbeitsgruppen und Einrichtungen Info- und Aktionsstände aufbauen, darunter auch die Kaarster Nepal-Initiative, die ihr 15-jähriges Bestehen feiert. Sie bietet neben Verkauf auch Catering und eine Tanzdarbietung.

In der Rathausgalerie wird es von 11 bis 17 Uhr ein internationales Nonstop-Bühnenprogramm geben, zu dem unter anderem zahlreiche Akteure der Musikschule Mark Koll beitragen. Aber auch die Neusser Multi-Kulti-Band Elele tritt auf, ab 14.30 Uhr sorgt die türkische Popgruppe Kent Coda für Stimmung.

In einem marokkanischen Zelt auf dem Neumarkt will der Integrationsrat vor allem das kulturelle Erbe der arabischen Welt in Form von Literatur und Musik präsentieren. Zudem wird Henna-Bemalung angeboten. Das Kunstcafé EinBlick ist mit einer Sprayaktion für Kinder vertreten. "Selim und Susanne" heißt das Kinderstück des Mülheimer Figurentheaters Wodo, das um 14.30 Uhr aufgeführt wird. Das Kino im Albert-Einstein-Forum zeigt den Film "Monsieur Claude und seine Töchter" (11 Uhr) sowie die Doku "Gestrandet" (14 Uhr).

Zum "runden Abschluss" eines abwechslungsreichen Tages beginnt um 17 Uhr im Atrium des Rathauses ein zweistündiges Benefizkonzert, das der Pianist Jeremias Mameghani mit weiteren Kaarster Künstlern und internationalen Gästen gestaltet.

Das Thema Integration sei vorübergehend in den Hintergrund getreten, "weil ausländische Mitbürger längst Kaarster geworden sind und das Zusammenleben Normalität war", erklärt Nienhaus die zehnjährige Pause des Stadtfestes. Durch die aktuelle Flüchtlingssituation sei es nun wieder in den Blick geraten.

(susa)
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