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Kamp-Lintfort
Alte Glückauf-Halle wird grundsaniert

Kamp-Lintfort. Die Stadt Kamp-Lintfort will rund 1,6 Millionen Euro in die Sanierung der in die Jahre gekommenen Sporthalle am Schulzentrum "Kamper Dreieck" investieren. Die Bauarbeiten sollen von Oktober bis Mai stattfinden. Von Laura Conrath

Der Name "alte Glückauf-Halle" hat sich mittlerweile eingebürgert. Und das nicht ohne Grund: Die aus den 1970er Jahren stammende Mehrzweckhalle hat nun schon mehr als 40 Jahre auf dem Buckel und zeigt auch aktuell wieder unerfreuliche Ermüdungserscheinungen. Erst im August des vergangenen Jahres waren erhebliche Deckenschäden entdeckt worden - die Halle musste für eine Woche gesperrt werden. Nach Anordnung des Landesbauministeriums war bei einer Überprüfung festgestellt worden, dass Deckenplatten durch eindringende Feuchtigkeit beschädigt waren und aus Sicherheitsgründen entfernt werden mussten. Im Zuge dieser Sanierung waren die Außen- und Innendecken erneuert worden.

Die Schüler des Kamp-Lintforter Schulzentrums und Sportvereine, die auf die Halle angewiesen waren, mussten damals auf andere Hallen ausweichen und Notfall-Belegungspläne entwickeln. Im November 2015 wurde dann die nächste einwöchige Sperrung veranlasst. Diesmal war die aus dem Jahre 1976 stammende Lüftungsanlage defekt, die für die Heizung und Frischluft sorgte. Anstehende Spiele der Basketball-Gemeinschaft Lintfort und des SV Alemannia Kamp mussten kurzfristig abgesagt werden. Auch die Schüler des Georg-Forster-Gymnasiums, insbesondere die Sport-Leistungskurse, hatten wieder das Nachsehen, während die alte Anlage repariert wurde. Aber auch in diesem Fall konnte mit der Unesco-Schule kooperiert und die dazugehörige neue Glückauf-Halle sportlich geteilt werden. "Im Dezember 2015 folgte dann der Beschluss, die alte Glückauf-Halle, dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz folgend, zu sanieren", so der Erste Beigeordnete Christoph Müllmann. Ein externer Architekt plane nun die Umbaumaßnahmen, die Kosten werden auf 1, 6 Millionen Euro geschätzt. Die Sanierung soll sich hauptsächlich auf die energetischen Aspekte beziehen. So werden die Fassade, die Heizung, die Beleuchtung, das Dach und der Boden erneuert. Aber auch die bereits reparierten Bestandteile, Decke und Lüftungsanlage, sind erneut Teil des Sanierungsprojektes.

Die Bauarbeiten sollen im Oktober dieses Jahres beginnen und voraussichtlich bis Mai nächsten Jahres laufen. Die acht Monate sollen dann, wie in den vorherigen Sperrungsphasen, durch Notfallpläne überbrückt werden. Dem Georg-Forster-Gymnasium stehen mehrere Ausweichhallen, wie die neue Glückauf-Halle, zur Verfügung. Außerdem sollen die Sportstunden durch Schwimmstunden teilweise ersetzt werden, um so die Hallenbelegungen zu entlasten.

Quelle: RP
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