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Kamp-Lintfort
Blühende Visitenkarte der Innenstadt

Kamp-Lintfort. Anfang Mai lassen Werbegemeinschaft und Stadt 80 Blumenampeln an der Moerser Straße aufhängen. Geranien in Pink und Rot sorgen für ein buntes, freundliches Bild. Paten für den Straßenschmuck werden gesucht. Von Peter Gottschlich

Anfang Mai werden in der Innenstadt wieder Blumenampeln aufgehängt. Diesmal sind es 80 Stück. Das sind fünf mehr als im letzten Jahr und zehn mehr als vor zwei Jahren, als die Aktion begann. Schließlich kommen die Blumenampeln gut an, in denen pinke und rote Geranien blühen. "Die Besucher sind immer wieder begeistert", sagt Angelika Sturmeit als Inhaberin des Geschenkartikelgeschäftes Romantik, das an der Ecke von Moerser Straße und Friedrichstraße liegt.

Vor drei Jahren hatte Sturmeit die Idee, wie in Moers an den Straßenlaternen der Innenstadt Blumenkübel aufhängen zu lassen. "Ich hatte Blumenampeln schon in Kurorten gesehen", erzählt die 58-Jährige, die auch dem Vorstand der Werbegemeinschaft angehört. "Außerdem kannte ich sie aus dem türkischen Urlaubsort Side." Mit ihrer Idee stieß sie bei der Werbegemeinschaft und der Stadt auf positive Resonanz. Schließlich passte diese zur Innenstadt, die entlang der Moerser Straße 2010 und 2011 neue gestaltet worden war, zum Beispiel durch eine neue Pflasterung, Beleuchtung und Bepflanzung.

Nur die Kosten waren ein Hindernis. Eine Blumenampel für eine Saison zu mieten, kostet inklusive der Bewässerung 150 Euro. Für knapp die Hälfte der Blumenampeln fanden sich Geschäfte und Unternehmen, die Patenschaften übernahmen. Dafür erhalten sie an der Straßenlaterne, an der die Blumenampel hängt, eine Banderole, auf der sie vermerkt sind. Die Kosten für die andere Hälfte teilten sich Stadt und Werbegemeinschaft. So wurde im Mai 2014 zum ersten Mal ein niederländisches Gartenbauunternehmen beauftragt, an den Laternen der Moerser Straße und an der Kamperdickstraße Blumenampeln zu befestigen. "Kali blüht auf" lautete das Motto der Aktion.

"Von Anfang an stießen sie auf positive Resonanz", sagt Angelika Sturmeit. "Sie sind prägnant, besonders an einem sonnigen Sonntagmorgen, wenn die Innenstadt noch nicht voll ist." Die pinken und roten Geranien sehen bis Mitte Oktober gut aus, wenn sie von dem niederländischen Gartenbauunternehmen wieder aus drei Meter Höhe abgehängt werden. "In den Kübeln befindet sich ein Granulat mit Langzeitdünger", berichtet die Geschäftsinhaberin. "Unkraut habe ich noch nicht gesehen. Einmal die Woche werden die Kübel bewässert, wenn es richtig heiß ist, zweimal. Die Zusammenarbeit mit dem niederländischen Unternehmen funktioniert sehr gut."

Auch für die nächsten Jahre planen Werbegemeinschaft und Stadt die Aktion. "Bis zur Landesgartenschau 2020 sollen jedes Jahr Blumenkübel aufgehängt werden", sagt Angelika Sturmeit. "Sie bringen Farbe und Atmosphäre in die Innenstadt. Sie sind eine blühende Visitenkarte." Dabei sucht die Werbegemeinschaft noch Paten, selbst wenn sich ihre Zahl seit dem Start vor zwei Jahren leicht erhöht hat, wie die Zahl der Blumenampeln.

Interessierte Geschäftsleute, Unternehmer oder Einzelpersonen können Angelika Sturmeit kontaktieren, tagsüber unter der Telefonnummer 02842 909804.

Quelle: RP
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