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Kamp-Lintfort
Der Laga-Song klappt locker

Kamp-Lintfort: Der Laga-Song klappt locker
Die Proben im Georg-Forster-Gymnasium laufen auf Hochtouren. Insgesamt wollen rund 40 Teilnehmer das Lied gemeinsam singen. FOTO: Christoph Reichwein
Kamp-Lintfort. Der Laga-Chor wächst zusammen. Bei der zweiten Probe mit den Chorleitern Helga Dylla und Bernd Benninghoff probten die Sänger sogar einige kleine Tanzschritte. Der große Auftritt ist am Samstag. Von Jutta Langhoff

Wird Kamp-Lintfort das Rennen um die Landesgartenschau 2020 machen? "Ja, natürlich", ist sich Peter Dengler sicher. "Das wäre eine echte Bereicherung für unsere Stadt." Der 67-Jährige gehört zu den rund 40 Sängern des sogenannten "Laga-Chors", der sich vor gut einem Monat unter der Leitung der stellvertretenden Unesco-Schulleiterin Helga Dylla gebildet hat, um die Bewerbung der Stadt mit einem eigens geschriebenen Song musikalisch zu unterstützen. Zur zweiten Probe kamen diesmal zwar nur 32 Teilnehmer, doch sie sangen alle aus voller Kehle mit.

Gut 20 Minuten vor dem Probenbeginn versammelten sich die ersten auf dem oberen Flur des Georg-Forster-Gymnasiums, wo Helga Dylla und ihr Kollege, der stellvertretende Leiter der neuen örtlichen Sekundar-Schule Bernd Benninghoff, bereits die dort aufgebaute Musikanlage testeten. "Schön, dass Sie alle gekommen sind", eröffnete Petra Niemöller vom städtischen Kulturbüro die Probe mit einer kurzen Begrüßung. Danach sprach sie die nächsten Chor-Aktivitäten an.

Das sind neben einem ersten öffentlichen Auftritt am nächsten Samstag um 21.15 Uhr auf der Beach Party noch eine weitere Probe am 15. August und dann schließlich der entscheidende Auftritt bei der offiziellen Übergabe der Bewerbungsunterlagen durch Bürgermeister Dr. Christoph Landscheidt am 28. August im Düsseldorfer Landtag. Bis dahin dürften dann auch die T-Shirts mit dem bunten Kamp-Lintforter "Laga-Logo" fertig sein, die die Chormitglieder bei der Gelegenheit tragen wollen.

"So, nun kann es richtig losgehen", beendete Petra Niemöller den organisatorischen Teil des Gesangsabends und übergab das Kommando an Helga Dylla. Die ließ ihre Sänger zuerst einmal ein paar Lockerungs- und Atemübungen machen. "Hiiiii"", hauchten alle und ließen ihre Köpfe kreisen. "Soooone, Sonne, Soooone Sonne", folgten weitere stimmliche Übungen, bevor man sich schließlich auf einem kleinen Podest zu einer dreireihigen Formation gruppierte. Bernd Bellinghoff aktivierte unterdessen die Musikanlage. "Die weißen Riesen sind fort", erklang daraus die Stimme eines Solosängers und: "... wir sind mit Stolz und Herz dabei in uns'rer Stadt am Niederrhein." Hier hob Helga Dylla die Arme, und der Chor stimmte mit dem Refrain ein. "Wir wollen ein Meer aus Blumen sehen, wollen zusammen was erleben in Kamp-Lintfort, bei der Landesgartenschau." Das klappte schon sehr gut. "Jetzt noch ein bisschen Bewegung. Nicht viel. Nur was ganz Einfaches", schlug Bernd Benninghoff vor. "Ein Schritt nach rechts, einer nach links und dazu vielleicht mit den Fingern schnippen. So etwa: Tritt, Schnipp, Tritt, Schnipp." Auch das gelang der Gruppe, so dass Helga Dylla die Probe bereits nach gut einer Stunde konzentrierten Arbeitens erfolgreich beenden konnte. "Dieser Chor ist eine wirklich tolle Idee. Deswegen mache ich dabei mit. Und weil ich so gerne singe", erklärte die 69-jährige Saalhofferin Mechthild Sinnwell anschließend und lächelte dazu: "Ich denke, die Kamp-Lintforter kriegen den Zuschlag für die Landesgartenschau. Da bin ich mir sicher."

Der Kamp-Lintforter "Laga-Song" "Meer aus Blumen" stammt von der in Geldern beheimateten "Passepartout Agentur für Events". Die anfangs aus zwei Strophen, einer Bridge und einem Refrain bestehende Version wurde später von einer Gruppe junger Leute bei einem Ideenworkshop im Jugendzentrum "Ka-Liber" um eine dritte Strophe ergänzt.

Informationen über weitere Bewerbungsaktivitäten zur Landesgartenschau 2020 finden sich im Internet unter www.kamp-lintfort.de/landesgartenschau.

Quelle: RP
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