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Kamp-Lintfort
Eine Vitrine fürs historische Schützensilber

Kamp-Lintfort. Das alte Königssilber der St.-Johannes-Nepomuk-Bruderschaft Alt-Lintfort von 1753 wird seit 1973 nicht mehr getragen, außer zu besonderen Anlässen. Zu groß ist die Gefahr, dass die Kettenglieder brechen. Die Plaketten der Königskette sind aus getriebenem Silber. Jahreszahlen auf den Plaketten lassen darauf schließen, dass die Bruderschaft 1753 wieder errichtet wurde. Ein Datum für die Erstgründung der Bruderschaft ist nicht bekannt. Das alte Königssilber hat einen hohen ideellen Wert für die Bruderschaft und wird deshalb im Tresor aufbewahrt.

Seit einiger Zeit bestand der Wunsch, das alte Silber bei bestimmten Anlässen entsprechend präsentieren zu können. Beim diesjährigen Bruderschaftskaffee gab es nun eine große Überraschung für alle Mitglieder der Bruderschaft. Dieter und Renate Kirmse, Königin der Bruderschaft 2013/2014, präsentierten eine schmucke selbstgebaute Vitrine aus Holz. Auf einer elektrisch drehbaren Büste kann nun das alte Königssilber präsentiert werden. Die Schützen dankten Dieter und Renate Kirmse für die Stiftung. Dieter Kirmse hatte schon in der Vergangenheit einen praktischen Holzkoffer für die Aufbewahrung und den Transport des neuen Königssilbers gebaut, der ebenfalls im Tresor Platz findet.

Seit 2008 feiert die Bruderschaft das Schützenfest mit Krönungsball im Wechsel mit der St.-Josef-Bruderschaft Kloster Kamp.

Quelle: RP
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