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Kamp-Lintfort
Erste Patenschaft für Grün am Pappelsee

Kamp-Lintfort: Erste Patenschaft für Grün am Pappelsee
"Der Pappelsee ist nicht nur ein Ort der Freizeitaktivitäten, sondern auch einer der Ruhe", sagt Cornelia Bothen, Sprecherin des Arbeitskreises. FOTO: Marcus Koopmann
Kamp-Lintfort. Kamp-Lintforter sind in einer Arbeitsgruppe des Förderkreises Landesgartenschau 2020 aktiv, die den See an der Bertastraße durch zusätzliche Freizeitangebote attraktiver machen will. Von Peter Gottschlich

Der Arbeitskreis Pappelsee hat eine erste Idee umgesetzt. Auf einem Grünstreifen, der zwischen dem Pappelesse und der Bertastraße liegt, entstand aus Europaletten ein Hochbeet. Die Blumen für dieses Beet stiftete Heinz Dickmann, der Leiter des Grünflächenamtes. Die Patenschaft für das Beet, also zurzeit das Gießen, übernimmt Barbara Drese.

Wie Drese, wohnen mehrere Mitglieder des Arbeitskreises Pappelsee an den gleichnamigen See oder in der Nähe davon. Der Arbeitskreis bildete sich beim ersten Forum zur Landesgartenschau, nachdem die Wasserfläche bei der ersten Arena zur Landesgartenschau nur ein weißer Fleck gewesen war. "Zunächst sollte der See gar nicht in die Planungen zur Landesgartenschau einbezogen werden", berichtet Cornelia Bothen als Sprecherin des Arbeitskreises. "Dabei liegt er in einer parkähnlichen Landschaft und bietet viele Freizeitmöglichkeiten." Allerdings sind diese Freizeitmöglichkeiten in die Jahre gekommen, wie die Parklandschaft. Sechs Arbeitsgruppen des Arbeitskreises Pappelsee wollen das ändern.

Die Gruppe "Baumschnitt und Frühjahrsputz" will an manchen Stellen das Astwerk zurückschneiden, wo sich Besucher einst auf Bänke setzen konnten, um einen Blick auf die Wasseroberfläche zu werfen. Eine Begehung mit Heinz Dickmann ist geplant, der das Grünflächenamt leitet und der Gruppe angehört. Dazu denkt die Gruppe über weitere Themenbeete nach, für die sie noch Stifter und Paten sucht.

Die Gruppe "Jugend" würde gerne ein Café mit Imbisswagen am Pappelsee einrichten. Sie möchte zum Nordsternpark nach Gelsenkirchen fahren, wo sie ein vergleichbares Projekt besichtigen möchte. Außerdem will sie die Toilettensituation am Spielplatz Pappelsee verbessern.

Die Gruppe "Hundewiese" möchte die Rasenfläche, die zum früheren Freibad gehörte, für Vierbeiner und ihre Frauchen sowie Herrchen öffnen. Diese Fläche liegt zwischen dem heutigen Freibad und dem großen Kinderspielplatz. Sie dient bereits inoffiziell als Wiese, auf der die Hunde freien Auslauf genießen können. Die Gruppe "Möblierung" hat vor, am Pappelsee zusätzlich Liegebänke aufzustellen, die von Unternehmen, Gruppen oder Einzelpersonen gesponsert werden könnten. Die Bänke sollen optisch abwechselungsreich sein und sicher vor Vandalismus sein.

Die fünfte Gruppe will einen "Playpark" für alle Altersklassen errichten. Die Mitglieder planen, einen ähnliche Anlage in Krefeld zu besichtigen, um sich über Kosten und Benutzung zu informieren. Für die einzelnen Spielgeräte sucht sie Sponsoren. Dazu kümmert sich eine Gruppe um die Öffentlichkeitsarbeit. Der Entwurf eines ersten Handzettels mit Informationen liegt vor. Darauf ist eine Karte zu sehen, auf der die heutigen Angebote vermerkt sind. "Bei allen Angeboten ist der Naturschutz zu bedenken", sagt Claudia Bothen, die beruflich Gruppen das Abfallentsorgungszentrum Asdonkhof zeigt und am Gelände der Landesgartenschau 1999 (Olga-Park) in Oberhausen wohnt. "Der Pappelsee ist nicht nur ein Ort der Freizeitaktivitäten, sondern auch einer der Ruhe."

Der Arbeitskreis Pappelsee trifft sich das nächste Mal am Dienstag, 11. August, um 18 Uhr in Sitzungssaal 2 des Rathauses. Dort werden die weiteren Aktivitäten besprochen. Interessenten können sich bei der Protokollführerin Birgit Lötters melden, E-Mail:birgit.loetters@kamp-lintfort.de.

Quelle: RP
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