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Kamp-Lintfort
Flüchtlingsunterkunft muss größer gebaut werden

Kamp-Lintfort. Die Pläne der Stadt Kamp-Lintfort zur Unterbringung von Flüchtlingen in der Unterkunft an der Friedrichstraße sind von der Realität überholt werden: Die geplante Erweiterung des bereits bestehenden Übergangswohnheims an der Friedrichstraße muss auf eine Platzkapazität für bis zu 144 Personen vergrößert werden.

Wie berichtet, soll die Flüchtlingsunterkunft durch die Errichtung von sogenannten Mobilcontainer erweitert werden. Vorgesehen war, dort 120 Plätze zu schaffen. Ende Dezember lebten in Kamp-Lintfort aber bereits 570 Asylsuchende, deutlich mehr als die Stadt noch im September angenommen hatte. Hinzu kommt, dass die Stadt Ersatzräume für die Flüchtlinge schaffen muss, die bislang in den "Bunten Riesen" untergebracht sind. Grund: In der zweiten Jahreshälfte soll der Rückbau der Häuser beginnen, um dort ein neues Stadtquartier zu realisieren.

Die Stadt hat mit einem Anbieter mit folgendem Ergebnis verhandelt: Die Errichtung eines sechsten Wohnblocks, durch den das Aufnahmevermögen auf 144 Plätze ansteigt, kostet 340.000 Euro mehr. Die Gesamtkosten belaufen sich so auf 2,6 Millionen Euro. Der Stadtrat gab dafür seine Zustimmung

(aka)
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