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Kamp-Lintfort
Geisbruch-Sanierung startet im Oktober

Kamp-Lintfort: Geisbruch-Sanierung startet im Oktober
Das ist die Entwurfsplanung, die im vorigen Jahr den Politikern im Ausschuss vorgestellt wurde. Links sieht man die Gabelung von Schul- und Ferdinantenstraße. In diesem Bereich startet ab etwa Mitte Oktober die Straßensanierung durch die Stadt. FOTO: Stadt Kamp-Lintfort
Kamp-Lintfort. Mitte Oktober beginnt eines der größten Straßenumbau-Projekte in Kamp-Lintfort: Die Straßen im Geisbruch-Dreieck werden neu ausgebaut. Die Stadtwerke verlegen aktuell auf der Ferdinantenstraße Versorgungsleitungen. Von Anja Katzke

Die Planer haben sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis zum nächsten Geisbruchfest, also im September 2016, soll der erste Sanierungsabschnitt in Kamp-Lintforts größtem Straßenumbau-Projekt seit Jahren beendet sein, damit die beliebte Straßenfete im Dreieck wie gewohnt steigen kann. Die Bauarbeiten starten voraussichtlich Mitte Oktober. "Wir fangen im Bereich von Haus Sterna an", erläuterte gestern Bernhard Lefarth, Leiter von Tiefbauamt und ASK.

Die aktuelle Baustelle mit Ampelregelung an der Gabelung von Ferdinanten- und Schulstraße sind erste Vorboten des Straßenbauprojektes: Die Stadtwerke lassen zurzeit Versorgungsleitungen auf der Ferdinantenstraße zwischen Eyller Straße und Schulstraße verlegen. Diese Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 2. Oktober an. Es kann dadurch zu Beeinträchtigungen kommen.

Im Anschluss beginnt die städtische Kanal- und Straßenbaumaßnahme. Rund 2,4 Millionen Euro will die Stadt in den nächsten Jahren für den Aus- und Umbau der Straßenzüge im Geisbruch-Dreieck investieren. Mit der Maßnahme reagierte die Stadt auch auf die Kritik der Anwohner am Zustand der Straßenzüge. Die Werbegemeinschaft wurde in die Planungen einbezogen. Vorgesehen ist, dass die zwischen Eyller Straße und Friedrich-Heinrich-Allee liegenden Straßenzüge von Ferdinanten-, Schul- und Heinrichstraße in vier Bauabschnitten ausgebaut und erneuert werden. Damit will man auch das Geschäftszentrum "Geisbruchdreieck" als wohnortsnaher Einzelhandel aufwerten.

Der erste Bauabschnitt umfasst jetzt die Ferdinantenstraße. Im Anschluss daran soll die Schulstraße zwischen Eyller Straße und der Rundstraße ausgebaut werden. "Die nächsten Bauabschnitte umfassen dann die Heinrichstraße bis zur Friedrich-Heinrich-Allee. Die Maßnahme ist für 2017 und 2018 geplant", erläutert der Leiter des Tiefbauamts auf RP-Anfrage.

Bereits im August letzten Jahres lag die Entwurfsplanung für das Projekt vor. Geplant sind neue Fahrgassen mit Schutzwegen für Radfahrer, die Verschiebung von Bus-Buchten, ein Mini-Kreisel an der Gabelung von Ferdinanten- und Schulstraße und ein weiterer an der Einmündung zur Schulstraße. Wenn der erste Bauabschnitt voraussichtlich Mitte Oktober startet, wird die Ferdinantenstraße während der Bauarbeiten zur Sackgasse. Wie Bernhard Lefahrt, Leiter von Tiefbauamt und ASK, auf RP-Anfrage erläuterte, beginnen die Arbeiten im Bereich von Haus Sterna und werden dann bis Eyller Straße vorangebracht. Erhalten bleibt der Parkplatz, der immer mittwochs als Marktplatz genutzt wird.

Während der Bauarbeiten soll der Markt dann auf die Schulstraße verlegt werden. "Dort gibt es einen breiten Gehweg", erläuterte Lefarth. In die Planungen des Straßenumbau-Projekts sind auch Anregungen der Anwohner und Geschäftsleute eingeflossen. So sollen an der Schulstraße mehr Parkplätze geschaffen werden.

Quelle: RP
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