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Kamp-Lintfort
Hahnen schreibt offenen Brief an Kreistagsfraktionen

Kamp-Lintfort. Vor der heutigen Sitzung des Kreisausschusses hat Dr. Peter Hahnen, Leiter des Geistlichen und Kulturellen Zentrums Kloster Kamp in Kamp-Lintfort, noch einmal die Fraktionsvorsitzenden von CDU, Grüne und VWG/FDP im Weseler Kreistag angeschrieben. Hahnen bedauert, dass sie bislang nicht auf seinen ersten Brief reagiert hätten und aus seiner Sicht "einer direkten Kommunikation aus dem Wege gehen" würden. Hintergrund: Auch dem Zentrum Kloster Kamp soll wie anderen Einrichtungen im Kreis zur Haushaltskonsolidierung der Zuschuss gestrichen werden.

"Zentrum Kloster Kamp und Museum haben in den zurückliegenden fünf Jahren bereits einen erheblichen Sparbeitrag für die Finanzen des Kreises Wesel geleistet", erklärt Hahnen. "Unsere Reputation wurde gleichwohl, nicht zuletzt durch Kooperation mit dem Dom-Bau-Verein Soest und dem Kulturraum Niederrhein, ausgebaut. Ausstellungen zeigten Werke von Künstlern aus u. a. Bonn, Paderborn, Osnabrück, Münster, Köln, Gelsenkirchen und Voerde. Wir sind längst keine lokale Petitesse mehr, sondern regionaler kultureller Player", schreibt der Leiter des Zentrums Kloster Kamp in dem offenen Brief.

Im vergangenen Jahr seien 188 Gästeführungen durchgeführt worden, davon die meisten für Gruppen aus dem Kreisgebiet und darüber hinaus. "Wir erreichten allein damit 4537 Männer und Frauen bei solchen Gästeführungen", hebt Hahnen die Erfolge hervor. Dazu kämen Lesungen, Konzerte, Kursangebote. 718 Veranstaltungen habe das Team 2014 gestemmt.

(aka)
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