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Kamp-Lintfort
Kamp-Lintforter Jugendfeuerwehr übt den Ernstfall

Kamp-Lintfort. Beim Berufsfeuerwehrtag haben Jugendliche den Arbeitsalltag auf einer Feuerwache kennengelernt.

Die Feuerwehr ist nicht nur ein spannendes Umfeld für ein Ehrenamt, sondern auch ein interessanter Arbeitsplatz. Wie der Arbeitsalltag auf einer Feuerwache aussieht, konnten 20 Mitglieder der Jugendfeuerwehr bei einem Berufsfeuerwehrtag erleben. Gemeinsam mit ihren Betreuern übernahmen die Jungen und Mädchen für 24 Stunden den Dienst auf der Feuerwache an der Eyller Straße.

Ausbildung, Arbeitsdienste, gemeinsames Kochen und das ein oder andere Übungsszenario standen auf dem Programm. "Im Vordergrund steht der Spaß. Beim Berufsfeuerwehrtag können die Jugendlichen das bisher Erlernte praktisch anwenden sowie Teamwork und Teamgeist vertiefen", erläuterte Jugendwartin Sandra Bonn. Beim Schichtbeginn erfolgte die Einteilung auf die Fahrzeuge und die Leitstelle, über welche die simulierten Notrufe eingingen. Vor den Einsätzen hieß es erst einmal: Einsatzfahrzeuge und ihre Gerätschaften prüfen. Der erste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten. "Eingeklemmte Person", ertönte über die Lautsprecheranlage. Bei diesem Szenario fanden die Jugendlichen eine Übungspuppe vor, die unter einer Mulde eingeklemmt war. Hier galt es, mittels Hebekissen und weiterem technischem Gerät, die "Person" aus ihrer Zwangslage zu befreien und an den Rettungsdienst zu übergeben. Im Tagesverlauf meisterten die Jugendlichen weitere Einsätze, wie einen Gartenlaubenbrand mit einer vermissten Person, einen Waldbrand oder die Suche nach einem verunglückten Jogger.

Nach einer einsatzfreien Nacht mussten die Nachwuchsfeuerwehrleute beim letzten Übungseinsatz am frühen Morgen mehrere Personen finden, die nach einer Explosion in einem Gebäude verschüttet waren. Nach einem gemeinsamen Frühstück und anschließendem Aufräumen waren sich beim Antreten zum Schichtende in der Fahrzeughalle alle einig: "Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei."

Die Jugendfeuerwehr freut sich über Verstärkung. Kontakt: Jugendwartin Sandra Bonn, 02842 9740-37.

Quelle: RP
 
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