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Kamp-Lintfort
Laga-Arbeitskreise stellen Projekte vor

Kamp-Lintfort. Am 18. Februar verschafft sich der Vorstand des Landesgartenschau-Fördervereins einen Überblick über die Vorhaben der engagierten Bürger. Sponsoren zeigten sich bisher zurückhaltend, hieß es bei einer Versammlung des Arbeitskreises Pappelsee. Von Peter Gottschlich

Die Arbeitskreise, die sich im Rahmen der Bewerbung Kamp-Lintforts zur Landesgartenschau gebildet haben, schauen auf den 18. Februar. Für diesen Donnerstag in gut drei Wochen lädt der neue Laga-Förderverein zu einer erweiterten Vorstandsitzung ein. Bei dieser Sitzung sollen die einzelnen Arbeitskreise ihre bisherige Arbeit und ihre geplanten Vorhaben vorstellen, wie Planungsamtsleiterin Monika Fraling bekannt gab, als sich jetzt 25 Mitglieder des Arbeitskreises Pappelsee im Rathauscenter trafen. Die erweiterte Vorstandssitzung beginnt um 19 Uhr im Hauptgebäude der Sparkasse.

Wie sich der Arbeitskreis Pappelsee, der zu den größten und aktivsten Arbeitskreisen gehört, präsentiert, steht noch nicht fest. Mehrere Vorhaben hat er bereits angestoßen. So säuberten AK-Mitglieder im Frühjahr 2015 Teile des Parks, legten Hochbeete an und strichen Bänke, wobei sie alle Arbeiten mit dem Grünflächenamt abstimmten. Ferner ließen sie durch Mitarbeiter der Caritas-Werkstätten zugewucherte Sichtachsen zum See freischneiden. In diesem Jahr gibt es erneut eine Frühjahrsaktion. Auch wollen einige AK-Mitglieder wieder Hochbeete anlegen.

Dazu planen Arbeitskreis-Mitglieder mehrere Projekte. Auf dem Grünstreifen, der zwischen dem Grillplatz, dem Pappelsee und der Krusestraße liegt, soll ein moderner Trimm-Dich-Pfad entstehen, der Playparc heißen soll. Im dreieckigen Modellbootbecken, das sich zwischen dem Spielplatz und dem Parkplatz am Ärztehaus an der Schulstraße befindet, soll es "Urban Gardening" geben. Wie in einem vergleichbaren Projekt in Bottrop, sollen dort Nicht-Gartenbesitzer kleine Flächen erhalten, auf denen sie Blumen oder Kräuter pflanzen können. Auf dem halbkugelförmigen Unterstand, der an der Kreuzung der Berta- und der Krusestraße liegt, sollen außen Ranken wachsen. Innen soll er von Jugendlichen des Jugendkulturcafés Kalibers mit Graffiti verstehen werden. Hölzerne Liegebänke sollen um den Pappelsee aufgestellt werden. Außerdem soll zwischen dem Spiel- und dem Grillplatz ein Seecafé entstehen, das sich zu einem Treffpunkt für Jugendliche entwickeln soll.

"Der Playparc ist sicherlich ein Leuchtturmprojekt", meinte Thomas Drese, der zusammen mit Arbeitskreis-Sprecherin Cornelia Bothen die Vorhaben des AK Pappelsees bei der erweiterten Vorstandssitzung des Laga-Fördervereins vorstellen will. Der Playparc mit einer Fitness-Anlage soll Menschen aller Generationen animieren, sich unter freiem Himmel zu bewegen und etwas für die Gesundheit zu tun. Zurzeit kann der Arbeitskreis daskostenintensive Projekt - wie andere auch - aber nicht umsetzen. Zum einen würden im städtischen Haushalt keine Mittel bereitstehen, wie Birgit Lötter sagte, die als Koordinatorin für Bürgerschaftliches Engagement das Arbeitskreis-Treffen moderierte.

Zum anderen zeigten sich mögliche Sponsoren bisher zurückhaltend, wie mehrere Arbeitskreis-Mitglieder berichteten. Die potenziellen Geldgeber würden abwarten, bis ein Gesamtentwurf für die Landesgartenschau vorliege und die Einzelprojekte aufeinander abgestimmt seien, hieß es bei der Versammlung. Die erweiterte Vorstandssitzung am 18. Februar sei ein erster Schritt hin zu dieser Abstimmung.

Quelle: RP
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