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Kamp-Lintfort
Laga-Förderverein hat schon 300 Mitglieder

Kamp-Lintfort: Laga-Förderverein hat schon 300 Mitglieder
Die bunten Aktivitäten rund um die Landesgartenschau 2020 gehen weiter. Dafür wirbt der eigens gegründete Förderverein. FOTO: kdi
Kamp-Lintfort. Der Förderverein "Landesgartenschau 2020", der im Januar gegründet wurde, erfreut sich großen Zulaufs. Sie werben emsig für das große Leuchtturmprojekt. Am 12. Mai ist die erste Mitgliederversammlung. Von Anja Katzke

Sein Terminkalender ist voll: Kürzlich besuchte Wolfgang Roth die Seniorengruppe Altsiedlung, um dort neue Fördermitglieder für den Laga-Verein zu werben, am kommenden Wochenende besucht er das Patronatsfest einer Kamp-Lintforter Bruderschaft und den Naturmarkt in Schaephuysen. Auch auf dem Altstadtfest "Kunst & Genuss" im Mai wird der Förderverein "Landesgartenschau 2020" an einem der Stände vertreten sein. Öffentlichkeitsarbeit, so lautet zurzeit der selbst auferlegte Arbeitsauftrag für den Vorsitzenden und sein Vorstandsteam: "Wir haben schon viel geleistet, um die Ziele unseres Vereins bekannt zu machen", berichtete Roth gestern stolz auf RP-Anfrage.

Nicht allein die Landesgartenschau 2020 sei das Ziel, sondern der Weg dorthin. "Wir wollen in nächsten vier Jahren viele Aktionen und Maßnahmen auf den Weg bringen", betonte der Vorsitzende. Dafür sind ersten Schritte eingeleitet: Der Eintrag ins Vereinsregister ist erledigt, ein erster Flyer, der über die Aktivitäten des Fördervereins informiert, ist erstellt, und die Zusammenarbeit mit den Arbeitsgruppen, die mit ihren vielen Ideen die Bewerbung um die Laga 2020 im letzten Jahr unterstützt hatten, ausgemacht: "Sie sind die Stadthelden, die mit ihren Projekten eine hervorragende Arbeit geleistet hatten." Und deshalb sind die Arbeitsgruppen weiterhin aktiv.

Die Pappelsee-Gruppe war just am letzten Wochenende aktiv und hat gespendete Waldruhebänke im Park rund um das Gewässer aufgestellt, andere Bänke wurden rot gestrichen. Und auch ein Hochbeet wurde gepflanzt. "Es ist mir wichtig, dass sich die Arbeitsgruppen auch weiterhin separat treffen, um ihre Aktionen zu planen, und ein Eigenleben haben. Sie sind der Kristallisationspunkt. Wir können davon nur profitieren", betonte Roth.

Die Ideen sprudeln: So haben die Verantwortlichen vom Laga-Chor auf der Facebook-Seite des Fördervereins schon angekündigt, dass sie weiterhin singend für die Landesgartenschau werben und den Förderverein unterstützen möchten. Geplant ist zum Beispiel, die Baumaßnahmen auf dem Laga-Gelände mit Baustellen-Konzerten zu begleiten. Dafür werden noch Sänger gesucht. Ansprechpartnerin ist Helga Dylla. Auch die Hochschule Rhein-Waal bringt sich aktiv ein. Für den 21. April, 18 Uhr, ist ein Vortrag terminiert zum Thema "100 %: Vom Planen grüner Städte". "Die Hochschule hat viele tolle Ideen", saget Wolfgang Roth: Mit den Studenten soll eine Laga-App entwickelt werden. Außerdem gibt es Ideen für einen Laga-Kindergarten, einen Mathe-Garten und Atelierprojekte.

Der Vorsitzende freut sich außerdem, dass es gelungen ist, neue Mitstreiter ins Boot zu holen: "Die Handballerinnen des TuS Lintfort werben jetzt auf den Trikots für die Laga." Der Förderverein müsse die organisatorische Grundlage schaffen und vor allem die notwendige Kommunikationsstruktur erarbeiten. "Ich möchte den Mitgliedern des Fördervereins aber auch Angebote machen, vielleicht ein Fest veranstalten", sagte Roth. Auch Fahrten zu Gartenschau-Geländen wie zum Beispiel nach Mülheim sollen das Vereinsleben bestimmen. Am 12. Mai steht um 18.30 Uhr die erste Mitgliederversammlung des Fördervereins an. Sie findet im Mehrzweckraum der Sparkasse statt. Wie die Zusammenarbeit mit der am Montag offiziell gegründeten Laga-GmbH ablaufen will, muss sich laut Roth noch entwickeln. "Sie nimmt jetzt in den Bereichen Marketing, Öffentlichkeit und Inhalt die Arbeit auf. Wir wollen uns mit dem Förderverein daran anhängen."

Quelle: RP
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