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Kamp-Lintfort
Laga-Lied für Blumenstadt Kamp-Lintfort

Kamp-Lintfort. Weit über 200 Menschen trugen beim ersten Treffen des Förderkreises Ideen für eine erfolgreiche Bewerbung zusammen. Die Sparkasse Duisburg ist als Hauptsponsor dabei. Die Stadt soll mit ihren Besonderheiten punkten. Von Peter Gottschlich

Immer wieder fielen die Worte "Virus Landesgartenschau", als sich der Förderkreis der Landesgartenschau in der Stadthalle zum ersten Mal traf. "Lassen Sie sich von diesem Virus infizieren", rief Bürgermeister Christoph Landscheidt den 230 Kamp-Lintfortern zu, die gekommen waren, um ihre Ideen einzubringen. Diese Aufforderung wiederholte Eventmanager Thorsten Kalmutzke, als er zu Beginn des Treffens Möglichkeiten zeigte, wie Kamp-Lintfort bei der Bewerbung punkten kann. "Sie sind Stadthelden, die die Begeisterung für die Landesgartenschau in die Stadt tragen", gab er den Mitgliedern des Förderkreises auf den Weg.

Der Kamp-Lintforter Kalmutzke, der als Geschäftsführer der Gelderner Agentur Passepartout deutschlandweit Feste organisiert, ist schon vom Virus Landegartenschau 2020 infiziert. Er präsentierte verschiedene Ideen, wie die Mitglieder der Kommission überzeugt werden können, die sich voraussichtlich im Frühjahr 2016 Kamp-Lintfort anschauen, um dann zu entscheiden, ob diese Stadt am Niederrhein den Zuschlag erhält oder die anderen Bewerber.

Am Beispiel Hamburg, das sich für die Olympischen Spiele bewirbt, machte Klamutzke deutlich, wie wichtig es ist, dass die Menschen hinter der Bewerbung stehen. Überall müsse die Landesgartenschau als Gesprächsthema präsent sein, ob beim Einkauf beim Metzger oder beim Glas Bier an der Theke. Bei allen größeren Veranstaltungen, zum Beispiel dem Aktionstag "Kunst und Genuss" am 30. Mai, soll ein "Counter" stehen, ein Informationsstand zur Landesgartenschau.

Da die Kommission nur zwei Stunden vor Ort sei, sprach Kamlutzke sich dafür aus, "drei oder vier Highlights" als Besonderheiten Kamp-Lintforts zu präsentieren. Eine dieser Besonderheiten sei Kloster Kamp mit dem Terrassengarten. Kalmutzke schlug vor, dort ein riesiges Picknick zu veranstalten. Im Terrassengarten könnte auch das Kamp-Lintforter Lied zur Gartenschau gesungen werden, das es geben soll - vor allem von Kindern. "Denn Kinderaugen überzeugen immer", so Kalmutzke.

Die weiteren Stationen ließ er offen. Dabei zeigte sich in acht Arbeitsgruppen, die nach dem Vortrag Ideen sammelten, dass viele den Pappelsee stärker in das Konzept der Gartenschau eingebunden sehen wollen, die von der Sparkasse Duisburg als Hauptsponsor unterstützt wird, wie Sparkassenvorstand Ulrich Schneidewind bekannt gab. "Wasser ist immer mystisch", meinte Ralf Borkenhäuser als stellvertretender Bürgermeister, der sich zum Beispiel einen Steg vorstellen konnte, der in den See hineinläuft.

Um noch mehr Kamp-Lintforter mit dem Laga-Virus zu infizieren, stehen schon die nächsten Termine fest. Am 14. April, 18 Uhr, trifft sich die Arbeitsgruppe Pappelsee im Rathaus, um die Ideen rund um diesen See zu konkretisieren. Am 6. Mai, 9 Uhr, startet eine Busfahrt ins sauerländische Hemer, wo die Gartenschau 2010 stattfand. 15 Plätze sind frei. Anmeldungen sind über E-Mail möglich: landesgartenschau@kamp-lintfort.de .

Für den 9. Juni, 18.30 Uhr, ist im Foyer der Stadthalle das zweite Forum zur Gartenschau geplant. Am 24. Juni, 18.30 Uhr, trifft sich in der Stadthalle der Förderkreis zum zweiten Mal. Am 1. September ist Abgabeschluss für die Bewerbung zur Landesgartenschau 2020.

Quelle: RP
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