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Kamp-Lintfort
Lehrerin dirigiert den LaGa-Projektchor

Kamp-Lintfort: Lehrerin dirigiert den LaGa-Projektchor
Helga Dylla, stellvertretende Leiterin der Unesco-Gesamtschule, hat die Leitung des Projektchores übernommen. Sie brachte Chorsänger bereits beim Day of Song im vergangenen Jahr erfolgreich zusammen. FOTO: Christoph Reichwein
Kamp-Lintfort. Helga Dylla studiert mit begeisterten Sängern den Song für die Landesgartenschau ein. Beim ersten Treffen waren 40 Kamp-Lintforter dabei. Auch die dritte Strophe ist inzwischen getextet. Lightning Souls singen für die Radioversion. Von Jutta Langhoff und Anja Katzke

"Wir wollen ein Meer aus Blumen sehen, wollen zusammen was erleben, in Kamp-Lintfort bei der Landesgartenschau. Wir woll'n die Menschen zu uns zieh'n, in das Leben, das hier blüht, in Kamp-Lintfort bei der Landesgartenschau." Das ist der Refrain des Liedes, das am 28. August im Düsseldorfer Landtag erklingen wird, wenn Kamp-Lintforts Bürgermeister Christoph Landscheidt dort die offizielle Bewerbung seiner Stadt um die Ausrichtung der Landesgartenschau 2020 überbringen wird. Wenn alles klappt, wird der Song an diesem Tag von 40 Kamp-Lintfortern gesungen werden. So viele waren zumindest schon bei der ersten Probe im Georg-Forster Gymnasium mit dabei. Bei der zweiten am 29. Juli könnten es aber noch mehr werden, wie Petra Niemöller vom städtischen Kulturbüro hofft. In ihren Händen liegt die Organisation des ungewöhnlichen Chorprojektes, das neben zahlreichen anderen Aktionen dazu beitragen soll, die für die Vergabe der Landesgartenschau Verantwortlichen von Kamp-Lintfort zu überzeugen.

"Je mehr mitmachen, umso eindrucksvoller werden wir sein", ist sie überzeugt. Noch haben nicht alle örtlichen Chöre, die sie im Vorfeld angeschrieben hat, ihre Mitwirkung bei den nächsten Proben zugesagt, allerdings besteht auch die Möglichkeit, zunächst getrennt zu proben, und sich dem Projektchor erst später anzuschließen. Die musikalische Gesamtleitung hat - wie schon beim Kamp-Lintforter Projektchor zum "Day of Song 2014 - auch diesmal wieder die stellvertretende Leiterin der städtischen Unesco-Gesamtschule Helga Dylla übernommen. "Ich denke, die Landesgartenschau wäre eine tolle Sache für Kamp-Lintfort. Außerdem gefällt mir der Song", begründet sie ihr Engagement.

Das aus zwei Strophen, einer Bridge- und einem regulären Refrain bestehende Lied wurde im Auftrag der Stadt von der in Geldern heimischen Eventagentur "Passepartout" komponiert und getextet. Dabei ist vorgesehen, die Strophen von einem Solo-Sänger singen zu lassen, während der Chor die beiden Refrains übernimmt. "Der Rhythmus ist zwar recht anspruchsvoll, aber ich glaube drei Proben reichen", ist sich Helga Dylla sicher. Ob sie damit Recht behält, wird sich spätestens am 8. August bei der diesjährigen Beachparty im Panoramabad zeigen. Da tritt der Chor mit seinem "LaGa-Song" voraussichtlich gegen 20 Uhr auf der Wiese zum ersten Mal öffentlich auf. Danach wird es dann noch ernster, und zwar am 28. August bei der Übergabe der Bewerbungsunterlagen im Landtag und dann noch einmal Mitte Oktober, wenn die Bewertungskommission für die Landesgartenschau zu einem Besichtigungsbesuch nach Kamp-Lintfort kommt.

Seit ein paar Tagen steht auch die dritte Strophe des Songs zur Landesgartenschau: Die Texter sind sieben Jugendliche im Alter von 16 bis 23 Jahren. Sie hatten sich auf Einladung der Eventagentur Passepartout zur Ideenrunde im Jugendkulturcafé Ka-Liber getroffen. Sie überlegten, wofür Kamp-Lintfort steht und was sie in dem Song eigentlich erzählen worden. Es fielen Stichworte wie Pappelsee, EK3 und Altes Rathaus. "Die Jugendlichen waren super motiviert", berichtet die Eventagentur. Die Strophe wurde im Rathaus abgesegnet. Am selben Abend trafen sich übrigens 30 Mitglieder des Kamp-Lintforter Gospelchors "Lightning Souls", um Refrain und Bridge für die finale Radioversion des Laga-Songs aufzunehmen. Der komplette Song soll bald veröffentlicht werden.

Quelle: RP
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