| 00.00 Uhr

Kamp-Lintfort
Musikfestival spielt in fünf Städten

Kamp-Lintfort: Musikfestival spielt in fünf Städten
Katharina Apel, Guido Lohmann (Volksbank) Jeannette von der Leyen, Falko und Eva Welling, Andreas Kaudelka (Stadtwerke) und Alexander Hülshoff. FOTO: aka
Kamp-Lintfort. Das Kammermusikfest Kloster Kamp findet vom 13. bis zum 20. August statt. Mehr als 20 Musiker erarbeiten in offenen Proben Meisterwerke der Klassik und Romantik und präsentieren die Ergebnisse in sieben Konzerten. Von Anja Katzke

Mitte August erlebt Kamp-Lintfort eine ganz besondere musikalische Zusammenkunft: Pianisten, Flötisten, Klarinettisten und Violinisten reisen aus aller Welt an, um zusammen Musik zu machen. Die Einladung hat ihnen das Kammermusikfest Kloster Kamp ausgesprochen - zum inzwischen 14. Mal. In vielen öffentlichen Proben werden die Künstler ab dem 13. August Kompositionen von Debussy, Dvorák, Ravel, Saint-Saëns, Beethoven und Mozart erarbeiten und in sieben Konzerten ab dem 16. August die Ergebnisse der intensiven Probenarbeit präsentieren. Das Kammermusikfest hat sich längst vom Geheimtipp zu einem überregional beachteten Festival gemausert, das nicht nur Publikum aus der Region, sondern auch aus dem benachbarten Ausland wie den Niederlanden und der Schweiz begrüßen kann.

Die Vorbereitungen für das sommerliche Festival laufen seit fast einem Jahr. Ein Kraftakt für die künstlerischen Leiter Alexander Hülshoff und Katharina Apel sowie Jeannette von der Leyen als Organisatorin im Hintergrund. "Doch der Zuspruch des Publikums und die Unterstützung unserer Förderer geben uns Mut und Kraft", sagt Alexander Hülshoff. Zwei neue Konzert-Orte hat sich das Kammermusikfest erobert. Neben Audimax der Hochschule Rhein-Waal, Rokokosaal in Kamp-Lintfort, Martinstift in Moers, Schloss Ossenberg in Rheinberg und Schloss Bloemersheim in Neukirchen-Vluyn spielen die Ensembles erstmals in der Dorfkirche Vluyn und dem Jüdischen Gemeindezentrum Krefeld. "Es ist ein Kleinod. Wir unternehmen immer Rundreisen zu möglichen Konzertorten. Als Alexander Hülshoff dort sein Cello gespielt hatte, wollte er nicht ohne die Zusage gehen, mit dem Kammermusikfest nach Krefeld zurückkehren zu können", betonte Jeannette von der Leyen bei der Vorstellung des Programms.

Im Fokus stehen vom 13. bis zum 20. August die tschechischen und französischen Meisterwerke aus Romantik und Klassik. Der künstlerische Leiter des Musikfests freut sich besonders über das gewachsene Vertrauen des Publikums, das sich auf so manche musikalische Entdeckungsreise mitnehmen lässt und auch unbekanntere Komponisten goutiert. "Wenn sie zum Beispiel Josef Labor googeln, werden sie über ihn nicht viel finden. Aber ich bin sicher, dass die Zuhörer das Konzert mit seinem Namen auf den Lippen verlassen werden", schwärmte Alexander Hülshoff von dem Komponisten und dessen Quintett e-Moll für Klavier, Violine, Violoncello und Kontrabass. Erstmals wird eine Harfenistin das Ensemble von Kammermusikern bereichern. Marie-Pierre Langlamet ist Solistin der Berliner Philharmoniker. Ebenfalls zum ersten Mal dabei ist Oliver Triendl, Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe. Stammgäste dürfen sich auch auf ihnen bekannte Musiker freuen. Andrew Harley und Giora Schmidt sind ebenso wieder dabei wie Alfredo Zamarra.

Förderer sind die Volksbank Niederrhein, Wellings Parkhotel und die Stadtwerke Kamp-Lintfort. Der Kartenvorverkauf für die sieben Konzerte hat begonnen. Die Tickets kosten 21 Euro. Weitere Informationen und Ticketbestellung: www.kammermusikfest-klosterkamp.de

Quelle: RP
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Kamp-Lintfort: Musikfestival spielt in fünf Städten


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.