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Kamp-Lintfort
Neues Tagungsformat spricht über Flüchtlingsintegration

Kamp-Lintfort. Das Forum Integration will sich am 2. September auf Initiative des SPD-Landtagsabgeordneten René Schneider einem wichtigen Thema widmen: Geflüchteten ein neues Zuhause geben. Die hohe Zahl flüchtender Menschen ist aktuell weniger geworden. Die Stadt Kamp-Lintfort erwartet ab August 90 Frauen und Männer. Sie sollen in die Häuser an der Friedrichstraße 102 einziehen, berichtete gestern Bernd Kopitzki, Leiter des Forums Integration. "Unsere Aufgabe ist es jetzt, die Menschen zu integrieren, die in unserem Land bleiben dürfen", sagt Schneider.

Und darüber muss gesprochen werden. Eingeladen sind alle Akteure, die haupt- und ehrenamtlich daran arbeiten, dass Flüchtlinge in der Region heimisch werden. Das Format der Tagung, zu der das Forum in die Mediathek einlädt, ist allerdings ungewöhnlich. "Barcamp" heißt es. "Die Besonderheit ist, dass weder Tagesablauf, Themen noch Redner im Vorfeld festgelegt werden", erläutert René Schneider, der den Vorschlag gemacht hatte. Die Teilnehmer bestimmen selbst, was sie interessiert, wozu sie Fragen haben oder worüber sie informieren wollen. Zu Beginn werden alle Vorschläge und Ideen gesammelt. Danach stimmt das Forum ab, worüber man sich in kleineren Gruppen austauscht. "Das Format ist interessanter, als wenn alles vorab festgelegt ist und es keinen Spielraum für wichtige und aktuelle Themen gibt. Außerdem fördern wir so den Dialog", betont Schneider und hat vor allem auch den Vernetzungsgedanken unter den Helfern vom linken Niederrhein im Sinn. Kooperationspartner sind die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Wesel, der Caritasverband Moers-Xanten und die Grafschafter Diakonie - Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.reneschneider.de/barcamp17 und https://barcamptools.eu/barcamp-gefluechteten-ein-zuhause-geben.

Quelle: RP
 
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