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Kamp-Lintfort
Neues Zuhause für Kita-Kinder in der alten Marien-Einrichtung

Kamp-Lintfort: Neues Zuhause für Kita-Kinder in der alten Marien-Einrichtung
Gestern wurde Einweihung gefeiert. Die Stadt hatte das Gebäude von der Pfarrgemeinde gekauft und anschließen renoviert. FOTO: Stadt Kamp-Lintfort
Kamp-Lintfort. Der alte Kindergarten St. Marien wurde gestern feierlich neu eröffnet. Angeleitet von Erzieherin und Gitarristin Christine Bonfert sangen Kinder das Lied "Volltreffer". Denn für sie ist das alte neue Kindergartengebäude, das an der Ecke von Katten- und Vinnstraße liegt, ein Volltreffer. Von Peter Gottschlich

Dort sind wieder zwei Gruppen zuhause, nachdem im Januar drei Gruppen in den neuen Kindergarten in der umgebauten Marienkirche umgezogen waren. "Entgegen den Prognosen des Landes steigt in Kamp-Lintfort die Kinderzahl leicht an", sagte Manuela Kempken bei der Eröffnung, die jetzt einen Kindergarten mit zwei Standorten leitet, dem in der Marienkirche und dem im neuen alten Kindergartengebäude.

Weil Kindergartenplätze knapp zu werden drohten, hatte die Stadtverwaltung im Frühjahr die Idee gehabt, das Gebäude für 180 000 Euro von der Pfarrgemeinde St. Josef zu kaufen, um dort Kindergartenplätze einzurichten.

"Kamp-Lintfort ist eine kinderfreundliche Stadt", begründete Bürgermeister Dr. Christoph Landscheidt das Engagement der Stadt, genügend Plätze anzubieten. Doch es gab ein Problem mit dem Brandschutz, das auch der Grund gewesen war, den Kindergarten St. Marien in die leerstehende Marienkirche zu verlegen. Da im Kindergartengebäude nur eine Treppe zum Obergeschoss vorhanden ist, dürfen sich dort keine Gruppen aufhalten. Aus dem gleichen Grund dürfen dort keine Räume für Personal und Kindergartenleitung untergebracht sein. Stadtverwaltung und Pfarrgemeinde setzten sich zusammen, um das Problem zu lösen.

Sie fanden eine Lösung. So ist das Kindergartengebäude jetzt ein zweiter Standort vom Kindergarten St. Marien, für zunächst zwei Jahre, wobei alle Beteiligten von einer Lösung für eine erheblich längere Zeitspanne ausgehen. Die Räume für Leitung und Personal liegen in der Marienkirche. Im alten Kindergartengebäude läuft der dauerhafte Betrieb, der vom Kindergarten St. Marien organisiert wird, nur im Erdgeschoss. Dort spielen 44 Kinder in zwei Gruppen. Im Obergeschoss befinden sich nur einige Nebenräume, beispielsweise ein zusätzlicher Wickelraum. 70 000 Euro investierte die Stadt, um den Standort zu renovieren und einzurichten.

Quelle: RP
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