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Kamp-Lintfort
Persönliche Beratung seit 20 Jahren

Kamp-Lintfort: Persönliche Beratung seit 20 Jahren
Freuen sich über 20 Jahre Baupart in Kamp-Lintfort: (v.l.): Niederlassungsleiter Ralf Hoppe, Christoph Landscheidt, Wirtschaftsförderer Dieter Tenhaeff, geschäftsführender Gesellschafter Jan Gerd Bergmann. FOTO: Klaus Dieker
Kamp-Lintfort. Die Baupart GmbH hat sieben Niederlassungen - eine davon in Kamp-Lintfort. Seit 20 Jahren kommen dorthin Schreiner, Bauhandwerker und Häuslebauer. 30 Mitarbeiter arbeiten in der Filliale. Von Peter Gottschlich

Jan Gerd Borgmann kennt die menschlichen Widersprüche. "Unsere Kunden wollen den kleinen Händler haben, den sie persönlich kennen", sagt der geschäftsführende Gesellschafter der Baupart-Gruppe. "Gleichzeitig soll der Händler alles sofort auf Lager haben. Dazu müssen Beratung und Preis stimmen." Um diese gegensätzlichen Ansprüche zu erfüllen, organisierte er die Baupart GmbH auf eine besondere Art. Kern sind sieben Niederlassungen, die untereinander verbunden sind, und eine große Zentrale. Eine davon ist die Filiale in Kamp-Lintfort, in der vor allem Schreiner seit 20 Jahren Baubeschläge und Werkzeuge, Türen und Tore kaufen.

"Andere bauen Lager ab, wir Lager auf", nannte Niederlassungsleiter Ralf Hoppe die ungewohnte Strategie, als die Niederlassung ihren Geburtstag mit einer Hausmesse feierte. "Wir haben in Kamp-Lintfort Ware von 1,2 Millionen Euro auf Lager liegen. Die Kunden erhalten fast alles sofort." Zu diesem Bestand kommt Ware der anderen Standorte im Ruhrgebiet. "Täglich ist ein Lastwagen unterwegs, um die Standorte miteinander zu verbinden, die unterschiedliche Dinge auf Lager haben", berichtete der Niederlassungsleiter am Freitag, als Bürgermeister Christoph Landscheidt und Wirtschaftsförderer Dieter Tenhaeff die Filiale an der Friedrich-Heinrich-Allee besuchten.

30 Mitarbeiter beraten an der Friedrich-Heinrich-Allee in Kamp-Lintfort die verschiedenen Kunden, die neben Schreinern und anderen Bauhandwerkern auch Hausbesitzer sind. "Die Käufer wollen die Produkte sehen und anfassen", sagt Ralf Hoppe. "Oft kommen sie schon mit einer festen Preisvorstellung aus dem Internet."

Weil das Internet an Bedeutung zulegt, steigt Baupart zurzeit in diesen Markt ein. Dazu konnte das Unternehmen im traditionellen Markt seine Umsätze steigern. "In den letzten Jahren sind Kommunen, Krankenhäuser und Seniorenheime als Kunden hinzugekommen", blickt Jan Gerd Borgmann auf die Veränderung. "Außerdem haben wir jetzt mehr Bauelemente im Programm, beispielsweise Garagentore. Die kann über das Internet niemand wirklich liefern. Wir bieten auch Spezialprodukte an, die die ganz großen Händler nicht im Programm haben, weil sie nur selten nachgefragt werden."

Quelle: RP
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