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Kamp-Lintfort
Polizei bewertet die Sicherheitslage in Kamp-Lintfort

Kamp-Lintfort. Zu einem Sicherheitsgespräch trafen sich gestern Landrat Ansgar Müller, Bürgermeister Christoph Landscheidt, Kriminaldirektor Roland Wolff als Leiter der Direktion Kriminalität sowie der Leiter der Polizeiwache Kamp-Lintfort, Thomas Deselaers, im Rathaus in Kamp-Lintfort. Zum Themenschwerpunkt Kriminalitätsentwicklung hielt die Runde fest, dass die Fallzahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Januar bis März) in Kamp-Lintfort leicht angestiegen sind. Die höchsten Fallzahlen liegen im Bereich Straßenkriminalität (209 Fälle), die niedrigsten im Bereich der Gewaltkriminalität sowie des Tageswohnungseinbruchsdiebstahls (jeweils 19 Fälle). Bei Gewaltdelikten ist für Kamp-Lintfort eine Aufklärungsquote von 57,89 Prozent zu verzeichnen.

Bei den Wohnungseinbruchen ist eine Steigerung von 29 auf 36 zu verzeichnen, mit einer deutlich gestiegenen Aufklärungsquote, so Müller. Er wies daraufhin, dass Einbrüche bereits durch wenige zusätzliche Sicherungen verhindert werden könnten. Ansprechpartner ist das Kriminalkommissariat Vorbeugung. Ein Thema war die Entwicklung der Verkehrsunfälle in der Stadt. Bei einem Anstieg der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Vergleich zum Vorjahr ist auch die Anzahl der Unfälle mit Personenschäden angestiegen (von 21 auf 24). Im Gespräch ging es gestern auch um die Lage in den kommunalen Asylbewerber- und Flüchtlingsheimen. Alle hoben die unproblematische und entspannte Situation hervor. In Kamp-Lintfort sind derzeit 570 Zuwanderer in Wohnungen und kommunalen Unterkünften untergebracht.

Quelle: RP
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