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Kamp-Lintfort
Reinhard Gelzenleuchter geht in Ruhestand

Kamp-Lintfort. Stellvertretender Leiter des Amtes für Schule, Kultur, Sport freut sich über viele realisierte Projekte.

Nach 47 Jahren und zehn Monaten im Dienst der Stadt Kamp-Lintfort wurde Reinhard Gelzenleuchter auf eigenen Wunsch in den Ruhestand versetzt. Er begann seine fünfjährige Ausbildung für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst am 1. September 1967 als Verwaltungspraktikant. Schon während der Ausbildung übernahm er im Jugendamt und im Schulverwaltungsamt Sachbearbeitertätigkeiten. Nur kurz war seine Tätigkeit im Bauordnungsamt. Schnell war er wieder beim Jugendamt als Amtsvormund tätig. Im Mai 1979 wurde er erneut zur Schulverwaltung versetzt. Nach zwei Jahren allgemeiner Schulverwaltung wurde Gelzenleuchter 1981 stellvertretender Leiter des Amtes für Schule, Kultur und Sport und übernahm den Fachbereich Sport. Diese Aufgabe ließ ihn bis zu seiner Pensionierung nicht mehr los.

Der Bau von Turn- und Sporthallen an der Ernst-Reuter-Schule, Ebertschule, Realschule, Gesamtschule und Gymnasium, der Bau von Außensportanlagen an den Schulen, der Sportkegelanlage, Trainingseinrichtungen für den Tanzclub 1969 oder den Boxclub lagen Gelzenleuchter sehr am Herzen. "Alle diese Dinge hat er in harmonischer Zusammenarbeit mit Schul- und Sportvereinsvertretern, dem Stadtsportverband und der Politik erledigt", teilte die Stadt mit.

Die Neugestaltung des Hallenbades und die Schaffung der Sauna, der spätere Um- und Neubau des Spaßbades Pappelsee waren wesentliche Aufgaben in Gelzenleuchters Dienstzeit. Die Einführung der Schlüsselgewalt für die Sportvereine in Turn- und Sporthallen und eine Kostenbeteiligung der Vereine für die Nutzung der Sporthallen und eine Eisbahn waren die ihm unangenehmsten Tätigkeiten.

Sein Augenmerk lag bei den Sportvereinen, deren ehrenamtliche Arbeit er zu stärken verstand. Er sah sich auch gegenüber Vorgesetzten und politischen Vertretern als der Mensch für die Vereine und den Schulsport. Sein Organisationstalent und seine Ideen waren aber auch für die Einweihung des Terrassengartens, für die 50-Jahr-Feier der Stadt im Jahre 2000, zu Sportlerehrungen und vielen anderen Veranstaltungen gefragt.

Kurz vor seinem Ruhestand konnte Reinhard Gelzenleuchter noch den ersten Bauabschnitt für die Sportanlagen an der Franzstraße und an der Rheurdter Straße abschließen. Er hoffe, dass seine Nachfolger das Begonnene in seinem und dem Vereinsinteresse "erfolgreich und sportlich fair fortsetzen werden".

Quelle: RP
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