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Kamp-Lintfort
Rotary Club trägt jetzt Kamp-Lintfort im Namen

Kamp-Lintfort. Der Rotary Club Grafschaft Moers heißt jetzt Rotary Club Kamp-Lintfort - Grafschaft Moers. Präsident August Kraus zeigte stolz die Urkunde mit dem neuen Namen, als sich 40 Rotarier mit ihren Frauen im Parkhotel Welling zur 33. Gründungsversammlung trafen. Von Peter Gottschlich

"Kamp-Lintfort entwickelt sich von einer Bergbau- zu einer Hochschulstadt. Der Strukturwandel verändert das Image der Stadt. Mit dem neuen Namen unterstützen wir ein Ziel aus unserem Jahresprogramm: Gesicht zeigen", sagte Bürgermeister Christoph Landtscheidt. "Der neue Name war längst überfällig."Landscheidt gratulierte dem Club als erster zur Umbenennung. "Die anderen Städte schauen heute etwas anders auf Kamp-Lintfort als vor einigen Jahren."

1982 hatte sich der Club als Tochter des Rotary Clubs Moers gegründet. Er gab sich den Namen Grafschaft Moers. Denn die Clubmitglieder kamen (und kommen immer noch) aus dem Gebiet zwischen Moers und Xanten, Rheurdt und Rheinberg. Sie treffen sich jeden Dienstag in Kamp-Lintfort, der Mitte dieses Gebietes. Sie essen im "Casino im Park" zu Mittag, um dann die Aktivitäten durchzusprechen. "Es kommen zwischen 20 und 30 Mitglieder", erzählte Erwin Faltin, Gründungsmitglied und ehemaliger Leiter des Kamp-Lintforter Siemens-Werkes. "Insgesamt sind wir 43."

Bei den Aktivitäten setzte der Club immer Schwerpunkte. 2015 unterstützte er zum Beispiel den Integrativen Kindergarten "Alte Schule" in Hoerstgen. Zusammen mit Rotary International gab er außerdem Geld, um in der Stadt Copceac in Moldawien ein Netz für Frisch- und Abwasser aufzubauen. Außerdem startet ein Sprachprojekt für Flüchtlinge. "In Abstimmung mit der Stadt arbeiten wir mit dem Internationalen Bund zusammen", berichtete August Kraus. "Die Flüchtlingsarbeit ist ein Schwerpunkt unserer Arbeit."

Dazu kommen kulturelle Aktivitäten. So startet am 22. Januar die Reihe "Benefiz an ungewöhnlichen Orten". Okko Herlyn und Heike Kehl präsentieren in der Kamp-Lintforter Werkshalle von Gerd Minrath "Pläsier d'amour".

Auch bei der 33. Gründungsversammlung kam die Kultur nicht zu kurz. Sängerin Stella Göke aus Moers und Pianist Dennis Kittner aus Rheinberg trugen Lieder aus Musicals, Operetten und Filmen der Zwischenkriegszeit vor.

Quelle: RP
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