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Kamp-Lintfort
Schüler freuen sich über Klettergerüst

Kamp-Lintfort: Schüler freuen sich über Klettergerüst
Frohe Mienen bei der Eröffnung des Klettergerüsts: (von links) Marcel Groß (Sparkasse), Christine Bayken (Schule), Bürgermeister Christoph Landscheidt und Tischler Ronny Breitenfeld. FOTO: Arnulf Stoffel
Kamp-Lintfort. An der Ernst-Reuter-Schule wurde ein Spielgerät aus Holz eingeweiht. Kinder und Lehrerinnen hatten es sich zum Jubiläum der Schule gewünscht, die in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag feiert. Von .von Peter Gottschlich

Aleksandra Szoc und Eliana Fonnescu durften das rote Flatterband durchschneiden, um das neue Klettergerüst an der Ernst-Reuter-Schule an der Mittelstraße zu eröffnen. Die Erstklässlerin und der Zweitklässler wurden an diesem Tag sieben beziehungsweise acht Jahre alt. Die Schule feiert das das ganze Schuljahr über Geburtstag - und zwar ihren 50sten.

Zum Jubiläum hatten sich Lehrerinnen und Kinder Klettergerüste gewünscht. "Die Grundschule sieht es als besondere Aufgabe, die Bewegungsfreude der Kinder auszubauen", sagte Schulleiterin Christine Buyken. Schließlich steht die Schule bei manchen Eltern nur im Ruf, einen musikalisch-künstlerischen Schwerpunkt zu haben, zum Beispiel durch die Teilnahme am Projekt "Jedem Kind ein Instrument", kurz Jeki. "Dabei wurde Bewegung an der Ernst-Reuter-Schule immer groß geschrieben", betonte die Schulleiterin. Davon zeugen zum Beispiel ein Kletternetz auf dem Schulhof an der Mittelstraße oder Kletterstangen auf dem Schulhof an der Sudermannstraße. Außerdem können sich die Kinder in den Pausen Spielgeräte für die Bewegung ausleihen. "Die Kinder können sich ausprobieren", betont Christine Buyken. Bürgermeister Christoph Landscheidt sagte: "Die Gesundheit unser Kinder zu fördern, ist eine Investition in die Zukunft."

Zu den Sport- und Spielgeräten kam vor fünf Jahren ein erstes Klettergerüst, das aus Holz besteht. Genau wie das, das gestern eröffnet wurde, wurde es von Ronny Breitenfeld hergestellt und dem SCI Moers installiert. "Die Klettergerüste bestehen aus Robinienholz, das lasiert ist", erläutert der Tischlermeister aus Moers. "Das Holz verrottet nur sehr langsam. Deshalb hält ein Klettergerüst mehr als 20 Jahre." Auf dem bestehenden Klettergerüst können Kinder vor allem hinaufklettern und herunterrutschen, auf dem neuen können sie in Netzen klettern, auf Balken balancieren und auf Stangen wackeln.

20 000 Euro kostete es, das neue Klettergerüst zu bauen, das bereits seit den Herbstferien unter Eichen auf dem Schulhof steht und jetzt offiziell eröffnet ist. Das Geld dazu stiftete die Sparkasse Duisburg. "Die Hälfte hat die Sparkassenstiftung Kinder und Jugend in Kamp-Lintfort übernommen, die andere Hälfte direkt die Sparkasse Duisburg", sagt Stiftungsgeschäftsführer Marcel Groß.

Auf dem neuen Klettergerüst können sich nicht nur Kinder der Ernst-Reuter-Schule, sondern auch andere austoben. Denn der Schulhof ist immer zugänglich und ein öffentlicher Spielplatz. Das Grünflächenamt der Stadt ist für die Pflege verantwortlich.

Ende November erhält die Ernst-Reuter-Schule am Standort Sudermannstraße ein neues Spielgerät. Es kostet 15.000 Euro und wird vom Förderverein der Schule finanziert.

Quelle: RP
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