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Kamp-Lintfort
Sparkasse Duisburg unterstützt die Hochschule Rhein-Waal

Kamp-Lintfort: Sparkasse Duisburg unterstützt die Hochschule Rhein-Waal
Dekan Andreas Schürholz, Hochschulpräsidentin Heide Naderer und Sparkassenchef Joachim Bonn unterzeichneten gestern den so genannten "Letter of Intent", also die Absichtserklärung der Sparkasse, die Hochschule zu fördern. FOTO: Stoffel
Kamp-Lintfort. Gestern wurde die Zusammenarbeit besiegelt. Die Sparkasse hilft mit 18.600 Euro jährlich. Von Jutta Langhoff

Zwei Unterschriften besiegeln erneut eine produktive Zusammenarbeit. Im ehemaligen Kamp-Lintforter RAG-Gebäude unterzeichneten gestern die Präsidentin der Hochschule Rhein-Waal, Heide Naderer, und der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Duisburg, Joachim Bonn, zum zweiten Mal einen so genannten "Letter of Intent". Damit verpflichtete sich die Sparkasse, die Hochschule für die nächsten zwei Jahre weiterhin mit jeweils 18600 Euro pro Jahr finanziell zu unterstützen. "Wir fördern bekanntlich viele Projekte unter anderem auch im Bildungsbereich. Dabei sehen wir in der Unterstützung der Hochschule gleichzeitig eine Standortförderung für Kamp-Lintfort"¸ erklärte Bonn. "Ja, und uns gibt es die Möglichkeit, Dinge hier zu finanzieren, für die es normalerweise keine oder nur wenige öffentliche Gelder gibt", freute sich Naderer. Die jährlichen 18.600 Euro fließen wie schon beim letzten Mal wieder in drei Bereiche.

So gehen auch diesmal wieder 3600 Euro als Hilfe zum monatlichen Lebensunterhalt an zwei leistungsstarke Studenten, und mit einem Anteil von 5000 Euro werden besonders herausragende Studienleistungen, Abschlüsse oder Dissertationen prämiert. Über die genaue Aufteilung dieser Summe entscheidet jeweils ein mehrköpfiges Gremium aus Professoren und Studenten. Die restlichen 1000 Euro stehen für konkrete Sachanschaffungen zur Verfügung. So wurde zum Beispiel die "FabLab"-Werkstatt in Kamp-Lintfort in den vergangenen beiden Jahren mit einem modernen 3D-Drucker und einer fünfachsigen Fräsmaschine zur Bearbeitung von Holz, Metall, Kunststoff und Keramik ausgestattet. Eine Anschaffung, die übrigens nicht nur den Studenten zugutekommt, wie Dr. Andreas Schürholz, Dekan der Fakultät "Kommunikation und Umwelt", betonte. Unter dem Titel "MakerLab" finden in der Werkstatt auch regelmäßige handwerkliche Seminare für Schüler und junge Auszubildende sowie fachliche Informationsveranstaltungen für Vertreter des örtlichen Handwerks statt.

Mit der vereinbarten neuen Sparkassenspende ist im nächsten Jahr die Anschaffung eines hochwertigen Gerätes zur Messung und Analyse von radioaktiven Bodenabstrahlungen auf einstigen Bergbaugeländen geplant. "Dabei kommt es uns zunächst erst einmal darauf an, dass die Studenten überhaupt lernen, mit so einem Gerät umzugehen", erklärte Schürholz. "Später können sich daraus dann aber auch konkrete Studienprojekte entwickeln." Laut Johannes Hümbs, dem stellvertretenden Leiter der Sparkasse Duisburg, darf die Hochschule auch in den nächsten Jahren mit der Unterstützung seines Geldinstitutes rechnen. Die Hochschule sei ein wichtiger Faktor für die Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe in Kamp-Lintfort: "Sie versammelt viele junge, hoch qualifizierte Menschen. Das ist für innovative Branchen eine echte Attraktion."

Quelle: RP
 
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