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Kamp-Lintfort
SPD ist gegen Sondersitzung "Zechenturm" am 29. August

Kamp-Lintfort. Nachdem die CDU eine Sondersitzung des Stadtrates über die Zukunft des Förderturms beantragt hatte (RP berichtete), meldete sich gestern die SPD-Fraktion mit einem eigenen Antrag zu Wort. Sie fordert Bürgermeister Christoph Landscheidt auf, es bei der vorgesehenen Terminierung der Sondersitzung am 5. September zu belassen. "Die von der CDU behauptete Notwendigkeit, die Sondersitzung noch in den Sommerferien stattfinden zu lassen, bestehe in keiner Weise", findet SPD-Fraktionsvorsitzender Jürgen Preuß.

In der Ratssitzung gehe es in erster Linie um Informationen und um die Beratung des Gutachtens. "Für die SPD-Fraktion wünsche ich darüber hinaus als Beratungsgrundlage eine Vorlage der Verwaltung, die auch eine Würdigung und Bewertung der gutachterlichen Aussagen enthält", so Preuß. "Ich nehme darüber hinaus für die Mitglieder der SPD-Fraktion in Anspruch, diese schriftlichen Informationen im Vorfeld der Ratssitzung eingehend zu prüfen und intensiv zu beraten, um in der Sitzung sachgerechte Fragen stellen zu können", erklärt der Fraktionschef und beantragt, die Gutachter in die Sitzung zu laden.

Der Zeitraum von der Sonderratssitzung am 5. September bis zu der von der SPD beantragten Bürgerbefragung am 24. September, dem Tag der Bundestagswahl, sei ausreichend, um die Bürger mit der Fragestellung und den dazu notwendigen Informationen zum Zechenturm umfassend auszustatten.

Die CDU-Fraktion blieb gestern bei ihrem Antrag. Die Sondersitzung solle am 29., spätestens am 31. August stattfinden. Außerdem forderte Fraktionschef Simon Lisken "die unverzügliche Übersendung des Gutachtens".

(aka)
 
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