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Kamp-Lintfort
St.-Bernhard-Hospital veranstaltet Blutspendetag

Kamp-Lintfort. Blut - im Krankenhausalltag ist es unverzichtbar. Opfer schwerer Verkehrsunfälle sind nur eine Gruppe von Patienten, die ohne Blutkonserven keine Überlebenschance hätten. Doch auch im normalen Krankenhausalltag gehört Blut zu einem unverzichtbaren Therapiebestandteil. Schon heute wird jedes dritte Blutpräparat für Krebspatienten in der Chemotherapie eingesetzt. So werden bundesweit täglich rund 15.000 Blutkonserven benötigt. Dr. Gero Frings, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin, hat bei dieser Aktion insbesondere den Mangel an Blutkonserven gerade in den Sommermonaten im Blick: "Wir möchten mit diesem Spendetermin in der Sommerzeit auch Neuspender aus der Bevölkerung und aus den Reihen unserer Mitarbeiter erreichen", so der Notfallmediziner.

Da keiner es besser weiß als die Mitarbeiter eines Krankenhauses, wie wichtig Blutspenden sind, lädt das DRK mit dem St.-Bernhard-Hospital zu einer Blutspende-Sonderaktion ein. "Neuspender" sind willkommen, denn viele der bisherigen Spender können aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an der Blutspende teilnehmen.

Hier gehen die Auszubildenden der katholischen Bildungsstätte St.- Bernhard-Hospital mit gutem Beispiel voran und unterstützen tatkräftig mit der Aktion "Blood connects us all - I like your type" die Blutspendeaktion. Die angehenden Gesundheits- und Krankenpfleger befassen sich auch im Rahmen einer Projektarbeit intensiv mit diesem wichtigen Thema. Am Mittwoch, 24. August, steht das Blutspendeteam des DRK in der katholischen Bildungsstätte des St. Bernhard-Hospitals, für die Spender bereit. Von 11.30 bis 16.30 Uhr kann sich jeder Gesunde ab 18 Jahren in den Dienst der guten Sache stellen. Jeder Spender sollte seinen Spenderausweis und Neuspender ihren Personalausweis mitbringen.

Für die Blutspender besteht dann auch die Möglichkeit, sich für eine mögliche Knochenmarksspende typisieren zu lassen. Dafür wird mit Einverständnis des Spenders direkt in Verbindung mit der Blutspende eine entsprechende Probe entnommen. Für den Blutspender selbst ist jede Blutspende wie ein kleiner Gesundheits-Check. Denn Puls, Blutdruck und natürlich das gespendete Blut werden gründlich im Labor untersucht. Bei auffälligen Befunden wird der Spender sofort informiert.

Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe wissen wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline unter 0800 11 949 11 geschaltet.

Quelle: RP
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