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Kamp-Lintfort
Stadtwärme baut neuen Schornstein

Kamp-Lintfort. Der Schornstein wurde in das Gebäude auf dem Zechengelände integriert.

Auf dem ehemaligen Zechengelände Friedrich-Heinrich hat die Stadtwärme Kamp-Lintfort einen neuen Schornstein für das dort genutzte Heizwerk errichtet und damit gleich zwei Aufgaben gelöst. Einerseits standen für den derzeit vorhandenen Schornstein umfangreiche Sanierungsarbeiten an, um den Schornstein dauerhaft weiter nutzen zu können.

Außerdem zeichnete sich ab, dass der auf der Bergwerksfläche stehende Schornstein sowohl der LaGa 2020 als auch der zukünftigen Entwicklung im Wege stehen wird. Daher wurde es nötig, eine besondere Lösung zu finden. Während Stahlschornsteine dieser Dimension normalerweise freistehend aufgestellt werden, wurde der Schornstein in Abstimmung mit der RAG Montan-Immobilien, dem Bauordnungsamt der Stadt Kamp-Lintfort und der Denkmalschutzbehörde in das Gebäude integriert.

Der neue Schornstein der insgesamt 28 Meter hoch und rund 16 Tonnen schwer ist, wurde mit Hilfe eines 500 Tonnen Mobilkrans durch das Dach in das Gebäude eingebracht. Die Stadtwärme Kamp-Lintfort als Bauherr wurde bei dieser Investitionsmaßnahme im Umfang von nahezu 300.000 Euro durch Unternehmen aus der Region unterstützt.

Da der neue Schornstein deutlich niedriger als der alte Schornstein ist und nur etwa sieben Meter aus dem Dach herausragt, ist er von außen kaum wahrnehmbar, teilt die Stadtwärme Kamp-Lintfort in einer Pressemitteilung mit. Auch seien geringere Emissionen zu erwarten, da die Kesselanlage selbst in der Regel nur bei besonders kalten Witterungsbedingungen zum Einsatz kommt und damit eine geringe Laufzeit aufzuweisen hat.

Quelle: RP
 
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