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Kamp-Lintfort
Unterstützung der Palliativstation

Kamp-Lintfort. Der Förderverein "Hilf mit" schafft Infusionsgeräte und Spritzenpumpen an.

Der Förderverein "Hilf mit" hat mit einer Spende die neue Palliativstation des St.-Bernhard-Hospitals unterstützt. "Unser Verein hat sich zu diesem Schritt entschlossen, weil wir die Palliativstation als einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Betreuung und Pflege unheilbar erkrankter Menschen in unserer Stadt sehr begrüßen", betont Marion Emmerichs, Vorsitzende des Fördervereins. Gemeinsam mit dem Vorstand des Fördervereins überreichte Marion Emmerichs nun zehn moderne Spritzenpumpen und Infusionsgeräte im Gesamtwert von 12.000 Euro. Sie werden im Rahmen der Schmerztherapie und zur Ernährung der Patienten auf der Palliativstation eingesetzt.

"Gerade bei Patienten mit Schluckstörungen ist mit der modernen Technik eine sichere Flüssigkeits- und Nahrungszufuhr und/oder auch die Gabe schmerzlindernder Medikamenten möglich" berichtet Marion Lessmann, leitende Krankenschwester der Palliativstation. Dr. Theodor Heuer, Chefarzt der Medizinischen Klinik I im St. Bernhard-Hospital, schätzt diese Unterstützung für die Versorgung Schwerstkranker sehr. "Die Palliativmedizin hat das Ziel, Patienten mit einer guten schmerztherapeutischer Einstellung und durch Linderung der Krankheitssymptome so zu stabilisieren, dass sie in ihr häusliches und familiäres Umfeld zurückkehren können. "Hilf mit engagiert sich seit vielen Jahren für die Einrichtung eines stationären Hospizes in Kamp-Lintfort. Dort könnten Menschen ihre letzten Lebenswochen oder -monate verbringen und individuell begleitet werden. Das ist auch das Vereinsziel für die Zukunft. "Nicht immer ist die Sterbebegleitung im häuslichen Umfeld möglich. "Wenn die familiären Strukturen nicht bestehen oder die heimische Pflege Angehörige oder Freunde überfordert, kann die Betreuung im stationären Hospiz die Lebensqualität der Menschen deutlich verbessern", weiß Marion Emmerichs.

Die Klinik verfügt über 310 Betten und zehn Fachkliniken. 700 Mitarbeiter betreuen die Patienten.

Quelle: RP
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