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Kamp-Lintfort
Villa Kellermann ist im September saniert

Kamp-Lintfort: Villa Kellermann ist im September saniert
Das Düsseldorfer Studentenwerk hat die Villa Kellermann erworben. Das Gebäude wird saniert und modernisiert. FOTO: Archiv
Kamp-Lintfort. Auf ihrer Sommerfahrradtour informiert sich die CDU-Fraktion über die Fortschritte beim Umbau der Villa Kellermann. Außerdem besuchen die Politiker das Bergwerk West und lassen sich über das Gelände führen.

Aus der Villa des einstigen Markscheiders Kellermann entsteht zurzeit ein repräsentatives Gebäude für die Hochschule. Im September soll die Totalsanierung des herrschaftlichen Gebäudes an der Friedrich-Heinrich-Allee in Kamp-Lintfort abgeschlossen sein. Die Mitglieder der CDU-Fraktion informierten sich bei ihrer diesjährigen Sommerfahrradtour über den Baufortschritt.

"Wir haben die Villa mit Grundstück gekauft, um die Abstandsflächen zu bekommen, die für unsere Studentenwohnheime notwendig sind", sagte Heinz-Walter Pfeiffer, Abteilungsleiter für das Bauen, Wohnen und Technik beim Studierendenwerk Düsseldorf. Denn die vier Gebäude der Studentenwohnheime grenzen direkt an den Garten der Villa, die auf einem 2400 Quadratmetern Grundstück steht. Das Gebäude liegt direkt an der Einmündung der Friedrichstraße in die Friedrich-Heinrich-Allee. "Alte Gebäude zu erhalten, ist auch eine Verpflichtung", betonte Heinz-Walter Pfeifer während der Stippvisite der Christdemokraten. So lässt das Studierendenwerk die Villa seit Anfang des Jahres aufwendig renovieren, die 1924 errichtet wurde und 400 Quadratmeter Wohnfläche besitzt.

Sie erhielt einen neuen Dachstuhl. Die Fenster wurden ausgetauscht. Wasser- und Stromleitungen wurden neu verlegt. Die Bäder wurden ersetzt. Dazu wurden die Wände mit Gasbeton wärmeisoliert. In den nächsten Wochen werden die Parkettböden geschliffen. Mehr als eine Million Euro investiert das Studierendenwerk in die Villa. Eine Investition, die in Kamp-Lintfort zu einem weiteren Highlight führt. Im Souterrain findet ein Büro des Studierendenwerkes Platz. Im Erdgeschoss entstehen Seminarräume für die Hochschule. Im ersten Geschoss und im Dachgeschoss entstehen Appartements und Zimmer für Gastdozenten.

"Es ist schön, wenn historische Gebäude liebevoll saniert werden und eine neue Nutzung bekommen", sagte Fraktionsvorsitzender Simon Lisken. "Sie prägen das Stadtbild und geben Identität." Neben der Villa schauten sich die CDU-Fraktionsmitglieder die Studentenappartements in den vier Häusern des Wohnheims an.

Außerdem ließen sich die Politiker von Hermann Timmerhaus über das Bergwerksgelände führen, der Projektleiter bei der RAG Immobilien GmbH für dieses Gelände ist. Mit der Hochschule hat sich ein erster Mieter für das Bergwerksgelände gefunden. Sie bezieht Seminarräume im einstigen Magazin, das nahe dem großen Förderturm 1 an der Friedrich-Heinrich-Allee liegt.

Dazu gibt es ein Unternehmen, das die nordöstliche Bergwerksfläche kauft, die zwischen dem Parkplatz der Hochschule, dem ABC-Gebäude und dem EK-3 liegt. Es will dort ein Kino bauen."Zurzeit werden auf dem Bergwerksgelände die Maschinen abgebaut", berichtete Hermann Timmerhaus.

"Anfang 2016 werden die Gebäude abgerissen, die nicht unter Denkmalschutz stehen. Die Lehrwerkstatt und die Gebäude von der Lohnhalle bis zum Zentralmaschinenhaus bleiben erhalten. Sie geben der Fläche ein Gesicht. 2018 sind alle Arbeiten abgeschlossen. Wir haben einen positiven Druck durch die Landesgartenschau", erläuterte der Projektleiter der RAG Montan Immobilien GmbH. Er wünschte sich, wie die Mitglieder der CDU-Fraktion, dass die Stadt Ende Oktober den Zuschlag für die Landesgartenschau 2020 erhält.

Quelle: RP
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