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Stadt Kempen
20 Jahre TZN: Denkfabrik ist in öffentlichen Fokus gerückt

Stadt Kempen. Hier arbeiten kreative Köpfe und das in der Regel mit großem Erfolg. Mitte August feierte das Technologiezentrum Niederrhein (TZN) sein 20-jähriges Bestehen.

Die Einrichtung am Industriering Ost 66 wurde 1995 gemeinsam vom Kreis Viersen und der Stadt Krefeld mit zunächst üppiger Landesförderung als "Technologie- und Gründerzentrum Niederrhein GmbH" aufs Gleis gesetzt. Das TZN hat sich in der Folgezeit zu einer "Erfolgsgeschichte mit Höhen und Tiefen", wie es der damalige Landrat Peter Ottmann beim Festakt zum 20-jährigen Bestehen im August dieses Jahres bezeichnete, entwickelt.

Nachdem das Land seine finanzielle Förderung für Gründerzentren dieser Art eingestellt und sich die Stadt Krefeld aus dem Gemeinschaftsprojekt mit dem Kreis Viersen zurückgezogen hatte, dümpelte die Einrichtung zeitweise vor sich hin. Auch der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Viersen (WFG) gelang es nicht, die Denkfabrik wieder flott zu bekommen. In der Stadt Kempen nahm man vom TZN kaum Notiz.

Das ist mittlerweile Geschichte. In den vergangenen fünf Jahren ist das TZN unter der Geschäftsführung von Dr. Thomas Jablonski wieder aufgeblüht. Der gebürtige Berliner hat intensive Kontakte zu Unternehmen, Hochschulen und Institutionen geknüpft. Dabei hat er sich nicht nur im Kreis Viersen nach Partnern für Gemeinschaftsprojekte umgeschaut, sondern auch erfolgreich Kontakte in den Niederlanden und in Belgien geknüpft. Der Kreis ist inzwischen sehr stolz auf die 100-prozentige Tochter der WFG. Und auch in der Stadt Kempen ist man sich mittlerweile sehr bewusst, welche Ideenschmiede von jungen, innovativen Unternehmern man da im eigenen Stadtgebiet hat.

(rei)
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